Moschee in Wien-Floridsdorf nach Sanierung wiedereröffnet

Die Moschee in Wien-Floridsdorf ist wieder offen.
Die Moschee in Wien-Floridsdorf ist wieder offen. ©Schaub-Walzer / PID
Nach 34 Jahren war Österreichs erste und größte Moschee am Floridsdorfer Bruckhaufen bereits etwas in die Jahre gekommen. Nun wurden neue Fenster eingebaut, das gesamte Gebäude thermisch saniert, eine neue Heizanlage eingebaut und die Außenanlagen neu gestaltet. Am Dienstag wurde das Gebetshaus feierlich wiedereröffnet.

Bei der Wiedereröffnung würdigte Landtagspräsident Harry Kopietz die Bedeutung des Islamischen Zentrums in Wien: “Die Moschee ist nicht nur ein religiöses Zentrum und eine Sehenswürdigkeit, sie hat sich auch als Institution in Sachen Zusammenleben etabliert.” Kopietz wies auch auf die internationale Bedeutung der Moschee hin: sie wurde im Jahr 1979 eröffnet, gleichzeitig mit der UNO-City und bietet seitdem auch den muslimischen MitarbeiterInnen der UNO die Möglichkeit, ihre Religion auszuüben.

Größte Moschee Österreichs

Weiters hat der erste “Tag der offenen Moschee” im Jahr 2000 hier stattgefunden. Zahlreiche andere, interreligiöse Veranstaltungen waren und sind dem Team des Islamischen Zentrums ein großes Anliegen. Selbstverständlich werden die wichtigen Freitagspredigten seit Jahren neben Arabisch auch auf Deutsch gehalten.

Die Moschee in Wien-Floridsdorf ist die größte in Österreich.

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