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Mordfall Nickelsdorf: Es bleibt bei lebenslanger Haft

Der 60-Jährige muss sein Urteil antreten: Lebenslang.
Der 60-Jährige muss sein Urteil antreten: Lebenslang. ©APA
Es bleibt bei lebenslanger Haft für den 60-jährigen Agustin S., der im Juli 2010 die 72 Jahre alte Wienerin Lydia D. bei Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) getötet und die Leiche angezündet hatte.
Lebenslange Haft für Angeklagten
Das Teilgeständnis
Leiche in Nickelsdorf gefunden

Der gebürtige Argentinier war im vergangenen Jänner vom Landesgericht Eisenstadt wegen Mordes zur Höchststrafe verurteilt worden. Nachdem der Oberste Gerichtshof (OGH) in nichtöffentlicher Sitzung den Schuldspruch bestätigt hatte, verwarf nun das Wiener Oberlandesgericht (OLG) auch die Strafberufung, wie ein Gerichtssprecher am Freitag bestätigte.

Der 60-Jährige, der auf der Wiener Donauinsel einen Souvenir- und Getränkestand betrieb, hatte im Mai 2010 dort die frühere Sportlehrerin kennengelernt. Sie dürfte sich in ihn verliebt haben, wie Briefe, die nach ihrem Ableben sichergestellt werden konnten, belegen.

Nickelsdorf: Streit geriet außer Kontrolle

Nach einem Ausflug nach Bratislava soll es nach Darstellung des 60-Jährigen zu einem Streit gekommen sein, weil die 72-Jährige ihn angeblich dazu bringen wollte, ihre Beziehung seiner Frau zu “beichten”. Lydia D. habe ihn immer wieder beschimpft, worauf er mit den Fäusten auf sie eingeschlagen und schließlich auch auf sie eingetreten habe. “Ich war völlig außer mir, ich war zornig, habe die Kontrolle verloren. Ich habe keine Kontrolle mehr über meine Gedanken gehabt”, hatte Agustin S. in seiner Verhandlung erklärt.

Laut gerichtsmedizinischem Gutachten starb die 72-Jährige aufgrund eines Schädelhirntraumas und enormen Gehirneinblutungen. Nach Darstellung des Mannes übergoss er die Leiche deswegen mit Benzin, “weil ich dachte, wenn ich sie anzünde, dann ist sie weg”.

(APA)

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