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Mordauftrag am Bosnien-Vizebeauftragten

Eine unbekannte Organisation der Auslandsserben, die sich als "Serbische Rache" vorstellte, hat zum Mord am stellvertretenden Bosnien-Beauftragten Raffi Gregorian aufgefordert und dafür zwei Mio. Dollar (277.393 Euro) angeboten.

Ein Schreiben dieses Inhalts, das aus Evanston im US-Staat Illinois verschickt worden war, erhielt die Redaktion des bosnischen Blattes “Dnevni avaz” am Donnerstag.

Der Stellvertreter von Miroslav Lajcak sei im Schreiben als “amerikanischer Kojote” und “Faschist” bezeichnet worden, berichtete das Blatt, das über das Schreiben sowohl das Büro des Bosnien-Beauftragten wie auch die US-Botschaft und die Polizei informierte.

Gregorian ist bei der bosnisch-serbischen Führung seit einiger Zeit eher unpopulär. Nach einem Wortduell mit Gregorian hatte der bosnisch-serbische Premier Milorad Dodik kürzlich gar Strafanzeige gegen den stellvertretenden Bosnien-Beauftragten erstattet. Er habe falsche Behauptungen über den Amtsmissbrauch der bosnisch-serbischen Regierungsfunktionäre verbreitet, lautete die Begründung.

Der US-Diplomat hatte den bosnisch-serbischen Regierungschef zuvor in Wut versetzt, als er erklärte, dass sich Personen aus der Organisierten Kriminalität und dem Netz von Helfern von gesuchten mutmaßlichen Kriegsverbrechern im Umfeld Dodiks befänden.

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