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Mit Pistole an Uni Wien: Student am Krampustag vor Gericht

Am Krampustag muss sich der Wiener Student vor Gericht verantworten.
Am Krampustag muss sich der Wiener Student vor Gericht verantworten. ©APA/ROLAND SCHLAGER
Am 5. Dezember muss sich jener Student vor Gericht verantworten, der wiederholt mit einer schussbereiten Pistole an der Uni Wien erschienen war.
Student erschien bewaffnet an Uni Wien

Passenderweise am Krampustag wird ein Student strafrechtlich zur Verantwortung gezogen, der sich wiederholt mit einer schussbereiten Pistole in Hörsäle der Uni Wien gesetzt hatte. Nach Verstößen gegen das Waffengesetz - er hat keinen Waffenpass und war daher nicht zum Führen einer Faustfeuerwaffe berechtigt - bekommt er es am 5. Dezember mit Ex-Justizministerin Claudia Bandion-Ortner zu tun.

Student war wiederholt mit Waffe an Uni Wien aufgetaucht

Dass der Angeklagte die von Bandion-Ortner geleitete Verhandlung am Wiener Landesgericht unbewaffnet betreten wird, ist dank einer Sicherheitsschleuse im Eingangsbereich und penibler Personenkontrollen gewährleistet. Der Student dürfte mit Beginn des Wintersemesters Physik-Lehrveranstaltungen regelmäßig mit einem Schießeisen besucht haben. Dem Strafantrag der Staatsanwaltschaft zufolge soll er konkret zwischen dem 9. und 16. Oktober seine Glock dabei gehabt haben. Kommilitonen fiel schließlich auf, dass der Student offen eine Pistole am Gürtel trug. Der Sicherheitsdienst wurde alarmiert, der Pistolero abgeführt, da an der Universität Waffen grundsätzlich verboten sind.

Nur wenige Tage später wurde der als Eigenbrötler beschriebene Mann mit einem Messer aufgegriffen. Daraufhin belegte ihn die Universität mit einem Hausverbot. Gegenüber dem Nachrichtenmagazin "Profil" gestand der Student in weiterer Folge sogar, dass die mitgeführte Schusswaffe geladen war. Er habe aber niemanden schrecken oder verletzen wollen, versicherte er in dem Interview: "An diesem Tag war dort im Hörsaal eine Hitze wie im Affenkäfig, deshalb zog ich die Kleidung aus, und die Mitstudenten bemerkten das dann."

Student durch Gewaltfantasien auf Social Media aufgefallen

Vorerst keine strafrechtlichen Folgen haben die von "Profil" aufgedeckten Tweets und Postings, die der Mann im Internet hinterlassen hatte. Diese deuteten auf Gewaltfantasien und eine islamfeindliche und rechtsgerichtete Gesinnung hin.

Laut "profil online" war der Mann auf Social Media mit Gewaltfantasien gegenüber dem Islam aufgefallen. Unter anderem habe er sich in einem Posting den Tod im Kampf gegen den Islam gewünscht. Auf Twitter schilderte er unter anderem, sein Leben lang unter Schlafstörungen zu leiden und deshalb immer wieder unter Medikamenteneinfluss zu stehen.

(APA/Red)

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