Mit Constantini soll frischer Austria-Wind wehen

Keine 24 Stunden nach seiner Bestellung zum Trainer auf Zeit bei der Austria Wien hat Didi Constantini sein erstes Training geleitet.

“Alle waren sehr engagiert, das war in Ordnung”, sagte der Tiroler nach Arbeitsantritt. Constantini hat die Austria vor einigen Jahren schon einmal in den Europacup geführt, dies soll nun wieder gelingen.

Der langjährige Co-Teamchef erklärte, der Meistertitel sei abgehakt. Man solle ihm nicht nachtrauen, sondern das neue Ziel verfolgen. Der Fokus sei nun ganz auf das Erreichen des UEFA-Cup- Startplatzes gerichtet. “Die Qualität im Kader ist da, es muss aber alles passen. Alle müssen mithelfen. Jetzt kämpft jeder einmal um sein Leiberl”, sagte Constantini.

Umstellungen in der Elf gegenüber dem Wiener Derby gegen Rapid (0:2 in Hütteldorf) wird es sicher geben. Denn der Zellhofer- Nachfolger, der 23. Trainer in Favoriten seit 1990, muss im ersten seiner sechs Spiele bis zum Saison-Ende auf Kapitän Jocelyn Blanchard und Yüksel Sariyar, zwei Leute im defensiven Mittelfeld, wegen Sperren verzichten. Für einen erfolgreichen Start ins Finish der Punktejagd baut die Austria am Samstag (18.00 Uhr) gegen SV Ried mit dem kostenlosen “Didi-Ticket” auf den zwölften Mann.

Constantini hat am Wiener Verteilerkreis schon einmal erfolgreich als “Feuerwehrmann” gearbeitet. “Die Austria ist ein gut geführter Verein, ich kenne hier von meiner ersten Austria-Ära noch fast alle”, meinte der Tiroler, der in den nächsten Tagen mit jedem Spieler noch ein Einzelgespräch führen wird.

“Jetzt muss ein Ruck durch das Team gehen, Constantini ist zu diesem Zeitpunkt der beste Mann. Er hat die Austria vor einigen Jahren schon einmal in den Europacup geführt und ich hoffe, dass ihm das wieder gelingt”, meinte Generalmanager Thomas Parits.

Constantini sieht freilich einen großen Unterschied zwischen seiner Mission damals und heute. “Beim ersten Mal hatte ich sechs Monate mit einer Vorbereitung in der Winterpause, dieses Mal nur sechs Spiele, ich werde mein Bestes geben.”

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