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Misshandeltes Baby in Wien: Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft

Misshandeltes Baby in Wien: Staatsanwaltschaft übernahm Ermittlungen
Misshandeltes Baby in Wien: Staatsanwaltschaft übernahm Ermittlungen ©Bilderbox.at (Sujet)
Im Fall der mutmaßlichen schweren Misshandlung eines Babys in Wien hat nun die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen übernommen.
Verdächtiger in U-Haft
Missbrauchsverdacht in Wien

Nach einer schweren Misshandlung eines Babys in Wien hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen den sich in U-Haft befindlichen Lebensgefährten aufgenommen. Der Mann steht im Verdacht, dem einjährigen Kind durch Gewalteinwirkung mehrere Knochenbrüche zugefügt zu haben.

Er bestreitet die Vorwürfe weiterhin. Polizeisprecher Roman Hahslinger bestätigte am Mittwoch der APA Medienberichte, wonach der Verdächtige schon in der Vergangenheit wegen körperlicher Gewalt angezeigt wurde, allerdings nicht im jetzigen Familienumfeld.

Misshandeltes Baby in Wien

Ob das Baby nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus wieder in die Obhut seiner Mutter kommt, wird in einigen Wochen vom Jugendamt entschieden, sagte Herta Staffa, Sprecherin der für diese Einrichtung zuständigen Wiener Magistratsabteilung 11. Eine überhastete Entscheidung im Falle des Opfers sei auf jeden Fall zu vermeiden.

Andrea Danmayr, Sprecherin des Krankenanstaltenverbundes (KAV), bat um eine Berücksichtigung der Privatsphäre sowohl des Babys wie auch der Mutter. In diesem Fall sei eine besondere Zurückhaltung angebracht, sagte Danmayr im Gespräch mit der APA. Der Zustand des Kindes sei weiterhin “den Umständen entsprechend gut”, die Entlassung aus dem Krankenhaus stand am Mittwoch noch nicht fest.

Kind im SMZ-Ost

Die Mutter des Buben war vergangene Woche zum Kinderarzt gegangen, weil ihr Baby plötzlich nicht mehr krabbelte und sich mehrfach übergeben musste. Der Mediziner schickte die Frau umgehend ins Spital und erstattete Anzeige. Bei den Untersuchungen im SMZ-Ost stellten die Ärzte mehrere Brüche an Armen und Beinen des Kindes fest. Nach eineinhalb Tagen konnte die Polizei den Lebensgefährten der Frau ausforschen und festnehmen. Bei seiner Einvernahme bestritt der 23-Jährige zwar die Tat, verstrickte sich aber zunehmend in Widersprüche, weshalb gegen ihn die U-Haft verhängt worden ist.

In Wien kam es laut Kriminalstatistik im ersten Halbjahr 2013 zu 30 Anzeigen nach dem Delikt “Quälen oder vernachlässigen unmündiger, jüngerer oder wehrloser Personen”, wobei ein Fall als Verbrechen aufschien, die anderen als Vergehen, berichtete die Polizei. Im Halbjahr 2012 gab es 35 angezeigte Fälle, hieß es auf Anfrage.

(APA)

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