Missbrauch - Mehrerau: Keine neuen Vorwürfe

Keine neuen Vorwürfe: Stifts-Sprecher betont, dass die Vorfälle mehr als 30 Jahre zurück liegen
Keine neuen Vorwürfe: Stifts-Sprecher betont, dass die Vorfälle mehr als 30 Jahre zurück liegen ©VOL.AT/ Steurer
Bregenz - Bei den aktuell diskutierten Missbrauchs-Vorwürfen im Bregenzer Zisterzienser-Kloster Mehrerau handelt es sich um keine neuen Vorwürfe.
Zivilprozess gegen Mehrerau
Klage gegen Bregenzer Kloster
Verjährungsverzicht gefordert

Das betonte am Samstag der Sprecher des Stiftes gegenüber der APA. Die Vorfälle liegen bereits 30 bzw. über 40 Jahre zurück. Aktuell gibt es lediglich zwei sich auf diese Fälle beziehende Klagen, die in den letzten Wochen eingebracht wurden, betonte der Sprecher.

Keine neuen Vorwürfe

Neue Missbrauchsvorwürfe gebe es hingegen keine – und auch keinen neuen Missbrauch, so der Sprecher. Die Klagen der Betroffenen waren heuer im Jänner bzw. März eingebracht worden.

Schönborn zeigt sich bestürzt

Kardinal Christoph Schönborn hatte am Vortag angesichts der Debatte um Missbrauchsvorwürfe in Mehrerau bzw. im Stift Kremsmünster in Oberösterreich seine Bestürzung über die Verdachtsfälle zum Ausdruck gebracht. Es handle sich dabei um “massive Vorwürfe”, welche “sehr betroffen” machten, sagte der Wiener Erzbischof und sprach sich für “volle Aufklärung” aus.

(APA)

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