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Milizsoldaten leisteten 1,3 Millionen Arbeitsstunden

Die Miliz half hauptsächlich bei Überwachungstätigkeiten.
Die Miliz half hauptsächlich bei Überwachungstätigkeiten. ©APA/ERWIN SCHERIAU
Anfang Mai hat die Miliz ihren Einsatz in der Corona-Krise aufgenommen, ihr Einsatz endet mit Ende Juli. Bis dahin leisteten die 1.400 Milizsoldaten über 1,3 Millionen Arbeitsstunden - also rund 1000 pro Mann.

Die 1.400 Milizsoldaten, die Anfang Mai ihren Dienst zur Bewältigung der Corona-Pandemie angetreten haben, leisteten insgesamt rund 1,3 Millionen Arbeitsstunden. Am 20. Juli werden jene Milizsoldaten, die noch im Dienst sind, durch Berufssoldaten und Grundwehrdiener abgelöst, mit Ende Juli werden sie wieder in ihr ziviles Umfeld entlassen, hieß es in einer Aussendung des Verteidigungsressorts.

Zweiwöchige Ausbildung

Die Milizsoldaten halfen etwa im Rahmen des sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatzes zur Grenzsicherung, bei Botschaftsbewachungen oder beim Schutz kritischer Infrastruktur. Nach einer zweiwöchigen Ausbildung waren mit 4. Mai österreichweit insgesamt 1.400 Milizsoldatinnen und -soldaten in die Kasernen eingerückt. Nach dem Vorbereitungstraining kamen die Milizsoldaten laut Bundesheer vor allem in ihrem jeweiligen Heimatbundesland zum Einsatz. Im Zuge der ersten Grenzöffnungen der Nachbarländer endete am 8. Juni der Einsatz für sechs Milizkompanien, sieben Jägerkompanien, also rund 800 Soldaten, wurden weiter gebraucht.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) besuchte laut der Aussendung am Mittwoch die Assistenzkompanie des Jägerbataillons Wien 1 "Hoch- und Deutschmeister" in der Starhemberg-Kaserne im 10. Wiener Gemeindebezirk, im Rahmen ihres Truppenbesuchs bedankte sich die Ressortchefin laut der Aussendung bei allen Milizsoldaten für ihre Einsatzbereitschaft. Johannes Kainzbauer, Präsident des Milizverbandes Österreich, merkte an, dass beim Bewusstsein der Arbeitgeber von Milizsoldaten "über die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit einer Miliz noch gewaltiger Aufholbedarf" bestehe.

(APA/red)

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