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Miliz-Soldat mit Coronavirus infiziert: 30 Personen in Quarantäne

Unter den 1.400 eingerückten Milizsoldaten gibt es einen positiven Covid-Fall.
Unter den 1.400 eingerückten Milizsoldaten gibt es einen positiven Covid-Fall. ©APA/HELMUT FOHRINGER
In der Steiermark wurde ein Miliz-Soldat positiv auf das Coronavirus getestet, weswegen nun auch 30 seiner Kameraden eine 14-tägige Quarantäne antreten müssen.

Die am Montag beim Bundesheer zum Covid-Einsatz eingerückten 1.400 Milizsoldaten sind bis auf einen alle gesund. Das haben die flächendeckenden Tests, die gleich nach dem Einrücken durchgeführt wurden, ergeben.

Ein Soldat in der Steiermark wurde positiv getestet, weswegen nun nicht nur er, sondern auch 30 seiner Kameraden in vierzehntägige Quarantäne müssen.

Unter eingerückten Milizsoldaten ein positiver Covid-Fall

Der Mann der Milizjägerkompanie Deutschlandsberg war am Montag im südsteirischen Straß eingerückt. Wie das Militärkommando Steiermark mitteilte, war die gesamte Kompanie mit mehreren zivilen Autobussen für die Einsatzvorbereitungsausbildung auf den Truppenübungsplatz Seetaler Alpen nahe Judenburg in die Obersteiermark verlegt worden.

Der positiv getestete Soldat wurde am Mittwoch aus dem Präsenzdienst entlassen und in häusliche Quarantäne abgesondert. Ebenso vier weitere Soldaten, die mit ihm bei der bisherigen Ausbildung engeren Kontakt hatten.

30 Personen in 14-tägiger Quarantäne

Am Donnerstag entschied die Behörde, dass rund zwei Dutzend weitere Soldaten den Truppenübungsplatz verlassen müssen und für 14 Tage zu Hause ihren Gesundheitszustand überwachen sollen. Die rund 100 am Truppenübungsplatz verbliebenen Milizsoldaten werden ab Freitag neuerlich auf Covid-19 getestet.

Zum ersten Miliz-Einsatz in der Geschichte des Landes wurden insgesamt 13 Jägerkompanien aus allen neun Bundesländern mobilgemacht. Von den 2.300 einberufenen Soldaten rückten am Montag 1.400 ein, der Rest wurde befreit. Sie lösen nach einer Einschulung ab Mitte Mai die verlängerten Grundwehrdiener und Berufssoldaten ab, die bis jetzt im Covid-Einsatz standen.

2.000 Soldaten im Corona-Einsatz, 1.000 helfen an Grenzen aus

Aktuell sind 2.000 Soldaten im Einsatz gegen die Pandemie, weitere 1.000 sind im Assistenzeinsatz an den Grenzen. Das Bundesheer unterstützt die Polizei bei Grenzkontrollen sowie bei der Grenzraumüberwachung und beim Schutz kritischer Infrastruktur wie etwa Botschaften in Wien.

(APA/Red)

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