Militärkommando und Polizei probten in Wien den Ernstfall

Am Donnerstag ging die Übung der Polizei und des Militärkommandos in Wien zu Ende.
Am Donnerstag ging die Übung der Polizei und des Militärkommandos in Wien zu Ende. ©APA
Am Donnerstag ging die Übung zum Schutz kritischer Infrastruktur in Wien zu Ende. 500 Soldaten des Militärkommandos und 100 Bemte der Landespolizeidirekton waren daran beteiligt.
Bilder von der Übung

Annahme war, dass staatsfeindliche Organisationen neuralgische Punkte der Energieversorgung sowie der staatlichen Medien bedrohen.

Übung von Militärkommando und Polizei in Wien

Im Ernstfall würde das Militärkommando Wien in Form eines sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatzes die Landespolizeidirektion beim Schutz dieser Einrichtungen unterstützen, erklärte das Verteidigungsministerium in einer Aussendung. Bei den im Rahmen der Übung “Netzwerk 2017” zu schützenden Objekten handelte es sich um das ORF-Zentrum am Küniglberg und das ORF-Funkhaus, Objekte der Wiener Linien und Netze, das Kraftwerk Donaustadt und das Erdöltanklager beim Ölhafen Lobau.

Positives Resümee

Die Verantwortlichen des Bundesheers zogen ein positives Resümee. “Die professionelle Übung vermeintlich einfacher Abläufe ist unbedingt notwendig für den Schutz der kritischen Infrastruktur und der Bevölkerung entsprechend der verfassungsmäßigen Vorgaben”, wurde der Kommandant der Landstreitkräfte, Generalleutnant Franz Reißner, in der Aussendung zitiert.

(APA/red)

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