Mick Hucknall mit neuem Album "American Soul" zum Reinhören

Das neue Album von Mick Hucknall zum Reinhören.
Das neue Album von Mick Hucknall zum Reinhören. ©Warner Music
Er gehört anerkannterweise zu den besten britischen Sängern und hat eine Stimme, die das Blut in den Adern warm werden lässt. Schon 2007 verkündete der Simply Red-Sänger, dass die Band sich nach der Farewell-Tournee im Jahre 2010 auflösen wird und HUCKNALL sich dann seiner Solokarriere widmen würde. Es ist genauso gekommen, und mit American Soul beginnt Hucknall dieses Unternehmen äußerst vielversprechend.

Auf American Soul präsentiert Hucknall12 Soulsongs, denen er mit seiner außergewöhnlichen Stimme neues Leben verleiht. Darunter befinden sich Tracks wie I’d Rather Go Blind von Etta James, I Only Have Eyes For You von den Flamingos, Tell It Like It Is von Aaron Neville und Don’t Let Me Be Misunderstood von Nina Simone. Als erster Vorbote für das gelungene Album wird Otis Reddings That’s How Strong Our Love Is am 7. September ans Radio gehen. Ein glänzendes Repertoire für einen Sänger wie Hucknall, der hier alle Register seines Könnens ziehen kann.    

Die Entscheidung, mit einem reinem Soul-Album als Solokünstler zu debütieren, fiel  im Jahr 2010 durch die fruchtbare Begegnung mit einigen britischen Urgesteinen des Rhythm & Blues. In diesem Jahr arbeitete Hucknall mit dem Kern der Faces sowie mit Charlie Watts und Bill Wyman zusammen, die ihn zu diesem Schritt inspirierten: „Es war die Arbeit mit Ron Wood und den Faces, aber auch die gelegentlichen Abstecher mit Charlie Watts und Bill Wyman, die mir deutlich machten, wie sehr ich es liebe, den Old School-R&B zu singen. Sie spielten eine wichtige Rolle in meinem Entschluss, dieses Album aufzunehmen.“

Mick Hucknall bringt Album “American Soul”

Dementsprechend liebevoll ging Hucknall an die Auswahl der Songs heran, im vollen Bewusstsein, dass er sich als Solokünstler mit einer überragenden Karriere als Sänger einer der erfolgreichsten Pop-Bands der Welt im Rücken alle Freiheiten und Liebhabereien erlauben konnte. Produziert von Andy Wright (Simply Red, Tom Jones, Eurythmics, Sinead O’Connor, Pavarotti u.v.m.) stellte er so für American Soul ein Repertoire zusammen, das sowohl große Klassiker des Soul als auch einige Liebhaberstücke präsentiert und zudem auch biographisches Gewicht besitzt; so gehörte Jimmy Reeds Baby What Do You Want Me To Do zu den ersten Bluesnummern, mit denen Hucknall als Teenager in näheren Kontakt trat.    Mit über 50 Millionen verkauften Alben und weltweiten Tourneen, die von mehr als 10 Millionen Fans besucht wurden, gehörten Simply Red zu den erfolgreichsten Pop-Bands Englands. Überdies konnten sie eine ganze Reihe Auszeichnungen entgegennehmen, darunter der Grammy in der Sparte „Best R&B Song“, drei Brit-Awards, zwei Ivor Novello-Awards und einen MOBO. Sämtliche zehn Studioalben gingen auch in Deutschland in die Top-10, davon neun in die Top-5 der Albumcharts. In England gab es vier Album-No.1-Platzierungen, in Deutschland waren es mit Life und Blue zwei, Österreich und die Schweiz haben jeweils sogar drei No.1-Positionen vorzuweisen. 

(tbe)

 

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