Möglicher Nachfolger für IHS-Chef Felderer gefunden

Das Institut für Höhere Studien (IHS) muss den Vertrag mit Christian Keuschnigg noch fixieren. Bernhard Felderer geht nach 20 Jahren als IHS-Chef in Pension.

Die Ära Felderer beim Institut für Höhere Studien (IHS) geht zu Ende: Christian Keuschnigg (52) wird voraussichtlich neuer Direktor des Wirtschaftsforschungsinstituts und folgt damit dem langjährigen Leiter Bernhard Felderer (70), der nach 20 Jahren an der Spitze des IHS in Pension geht. Das Institut muss den Vertrag mit Keuschnigg aber noch fixieren, hieß es auf APA-Anfrage am Donnerstag.

Der gebürtige Tiroler Keuschnigg war in den 1990er Jahren selbst Ökonom am IHS und lehrt seit 2001 als Wirtschaftsprofessor an der Universität St. Gallen in der Schweiz. Keuschnigg war für eine Stellungnahme vorerst nicht erreichbar, er ist derzeit im Urlaub.

“Das Kuratorium des IHS hat heute, Donnerstag, einstimmig eine Entscheidung bezüglich der künftigen Direktion des Institutes gefasst. Es war eine Wahl unter sehr gut qualifizierten Bewerbungen”, teilte das IHS in einer Aussendung mit. Erstgereiht auf der Berufungsliste wurde Keuschnigg, gefolgt von der Münchner Wirtschaftsprofessorin Dalia Marin und Klaus Neusser von der Uni Bern. Ursprünglich hatten sich 14 Bewerber für den prestigeträchtigen Job beworben.

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