Messer-Opfer könnte Bein verlieren

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Der indische Zeitungskolporteur, der in der Vorwoche bei einem Überfall durch Messerstiche schwer verletzt wurde, muss mit schweren Folgen rechnen: Er könnte sein Bein verlieren!

Sein Gesundheitszustand ist sehr in Mitleidenschaft gezogen, sagte Oberstleutnant Knut Pewal vom Kriminalkommissariat Mitte am Freitag zur APA. „Man versucht das Bein zu retten.“ Die Einvernahmen des 33-jährigen Inders würden durch Medikamente stark beeinträchtigt.

Offiziell geht man bei der Polizei nach wie vor von einem schweren Raub aus. Gerüchte über Platzstreitigkeiten unter Kollegen gebe es immer wieder, in diesem Fall könne man Derartiges aber noch nicht bestätigen, so der Beamte. „Was kommt, wissen wir selbst noch nicht“, sagte Pewal. Derzeit werden Indizien sowie Hinweise überprüft und aufgearbeitet.

Täter aus Pakistan oder Bangladesh?

Der indische Zeitungskolporteur wurde in der Nacht auf den 27. Dezember in Wien-Neubau von drei Männern niedergestochen. Nach ersten Aussagen des Opfers dürften die Täter aus Pakistan oder Bangladesh stammen. Kurz vor 4.00 Uhr wurde der Inder beim Heraustreten aus einem Gebäude im Bereich Apollogasse/Stollgasse von den Männern in seiner Landessprache angesprochen. Der Inder hatte mit dem Fahrrad gerade Zeitungen abgeliefert, als er von den Kriminellen mit einem 30 Zentimeter langen Messer attackiert wurde. Die Täter raubten nach Angaben des Opfers Handy, Uhr und 70 Euro Bargeld.

Der vor allem auf der linken Körperseite durch Stichwunden verletzte Inder flüchtete bis zur Stollgasse, wo ihn ein Zeuge fand und die Polizei verständigte. Der Verletzte wurde wegen des starken Blutverlusts auf die Intensivstation des Wiener Allgemeinen Krankenhauses gebracht.

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