Mengenangaben oft falsch!

Konsumentenschützer schlagen Alarm. Zum Video...

In Zeiten von Inflation und merkbar steigenden Preisen ist der Konsument ohnehin darum bemüht, möglichst günstig einzukaufen und Preise zu vergleichen. Alles nutzlos, wenn die Mengenangaben der verglichenen Packungen nicht der Wahrheit entsprechen. Konsumentenschützer Johann Maier präsentiert jetzt einige Fakten bezüglich der jüngsten Beschwerden, Anzeigen und Kontrollmessungen in Österreich. Grundsätzlich bedauert er, dass die Anzahl der durchgeführten Messungen stetig zurückgeht, und auch auf Gesetzesebene keine wirksamen Mittel zur Unterbindung der Täuschung der Konsumenten durch die Industrie zur Verfügung stehen.

 Egal ob eine Minderbefüllung auf Schlampigkeit oder Betrugsabsicht zurückzuführen ist, so ist sie bis zu einem gewissen Grad durch den Gesetzgeber gedeckt. Maier kritisiert beispielsweise die tolerierte Ungenauigkeit von Zapfsäulen und Heizöl-Lieferanten, die eine legale Minderbefüllung von bis zu 1% deckt.

 Auch in Fällen eindeutig illegaler Minderbefüllungen (egal ob Tank oder Müslipackung) ist es für den Verbraucher oft schwer, den Missstand zu entdecken und entsprechend zu ahnden.

Maier empfiehlt eine Beschwerde beim Eichamt. Die Produktgruppen, die am stärksten betroffen sind, lauten übrigens: Mineralöle, Brennstoffe, Blumenerde, Torf, Sämereien und Fleisch. Die Markennamen und Hersteller der kritisierten Produkte zu nennen, sei momentan nicht erlaubt, beklagt Maier.

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