Mehr Südafrika-Fälle in NÖ, Rückgang in Tirol

Die Südafrikafälle in Niederösterreich steigen weiter an.
Die Südafrikafälle in Niederösterreich steigen weiter an. ©APA
In Niederösterreich steigen die Coronafälle mit der Südafrika-Mutation weiter an. Die meisten Volksschul-Cluster im Bundesland sind aber rückläufig. Tirol hat seine Mutationen mittlerweile unter Kontrolle.

Die südafrikanische Variante des Coronavirus hat sich in Niederösterreich weiter ausgebreitet. Die Zahl der Erkrankten stieg im Bundesland am Montag um zwei auf 30, teilte das Büro von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) mit. Beide Ansteckungen traten im Bezirk Bruck a. d. Leitha auf. Bisher sind neun Infizierte genesen, drei weitere wurden in Spitälern behandelt. Das Durchschnittsalter der Erkrankten lag bei 39,8 Jahren.

Einige Cluster

Einige Cluster verzeichneten zudem Zuwächse. In Bezug auf eine Raumausstattungsfirma im Bezirk Neunkirchen kletterte die Zahl der Infektionen um eine auf 15, im Zusammenhang mit einer Volksschule im Bezirk Gänserndorf um zwei auf ebenfalls 15 Fälle.

Hotspots um andere Volksschulen wurden unterdessen kleiner. So sanken die Fallzahlen im Bezirk Baden um drei auf acht, im Bezirk Bruck a. d. Leitha um fünf auf zwölf und in St. Pölten auf 25 (Sonntag: 26).

Rückgang bei Südafrika-Fällen in Tirol

Die Lage hinsichtlich der südafrikanischen Corona-Variante in Tirol verbessert sich weiter: Die Zahl der aktiv positiven bestätigten Fälle und Verdachtsfälle nahm um fünf auf nunmehr 64 ab. In den vergangenen 24 Stunden kam laut Land kein weiterer Verdachtsfall hinzu, drei resultierten hingegen aus Nachmeldungen vom 5. März. Insgesamt stieg die Zahl der Infizierten im Bundesland um 24 auf 1.382 an.

Seit Sonntag kamen 116 neue positive Testergebnisse hinzu, gleichzeitig waren aber auch 92 weitere Menschen vom Virus genesen. Indes verstarb keine weitere Person mit oder an einer Covid-19-Erkrankung. Die meisten Infizierten verzeichnete der Bezirk Lienz mit 246, gefolgt von dem wegen der Südafrika-Mutante besonders im Fokus stehenden Bezirk Schwaz mit 215. In letzterem ging die Zahl der aktiv Positiven gegenüber dem Vortag um acht zurück. Am drittmeisten Covid-Fälle wies der Bezirk Kufstein mit 206 aus.

Situation in Spitälern stabil

Stabil blieb weiter die Lage in den Tiroler Spitälern: 22 Corona-Patienten mussten auf Intensivstationen behandelt werden (plus eins), insgesamt befanden sich 93 Infizierte in stationärer Behandlung (plus acht).

(APA/red)

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