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MedUni und AKH Wien ließen Frühchen hochleben

Zahlreiche Luftballons wurden in den Nachthimmel über Wien geschickt.
Zahlreiche Luftballons wurden in den Nachthimmel über Wien geschickt. ©MedUni Wien/Kovic
Beim "Fest der Frühgeborenen" schauten am Freitag mehr als 200 Besucher vorbei. Höhepunkt war der Luftballonflug in Violett und Weiß.

Mehr als 200 Besucher, darunter selbst viele Frühgeborene und deren Eltern und Großeltern, kamen am Freitag zum "Fest für Frühgeborene" anlässlich des Welt-Frühgeborenentags an die MedUni Wien und ins AKH.

Ein großes "Fest für Frühgeborene" an der MedUni und im AKH Wien

Höhepunkt des Fests im Hörsaalzentrum mit vielen spannenden Mitmach-Stationen für die Kids und Vorträgen war ein farbenfrohes Lichtspektakel in Violett und Weiß (den offiziellen Farben des Welttags), bei dem für jedes der 200 Frühgeborenen pro Jahr ein Luftballon in den Nachthimmel über Wien geschickt wurde.

Jährlich werden an der MedUni Wien bzw. im AKH Wien rund 200 Kinder versorgt, die vor der Schwangerschaftswoche 32 geboren wurden - davon 100, die zwischen der Schwangerschaftswoche 23 und 27, also bis zu 17 Wochen zu früh, auf die Welt kommen. Weltweit ist jedes zehnte Kind ein "Frühchen".

Überlebensraten von Frühchen im Wiener AKH top

Durch den großen medizinischen Fortschritt in Wien sind die Überlebensraten bei den unreifsten Frühgeborenen im internationalen Vergleich top.

Diese Erfolge basieren auf vielen Qualitätsverbesserungsinitiativen und neuen Therapien: Von der lungenschonenden Beatmung über neue Verabreichungsformen der lebensnotwendigen Substanz Surfactant bis hin zu Strategien, mechanische Beatmung überhaupt zu vermeiden bzw. auf ein Minimum zu reduzieren.

Weitere Schwerpunkte sind die Patientensicherheit, Studien zur optimalen Ernährung von Frühgeborenen, Methoden zur Steuerung des Blutdruck-Managements und Untersuchungen zum sich entwickelnden Darm-Mikrobiom Frühgeborener und dessen Auswirkungen auf das Immunsystem und die Gehirnentwicklung.

(Red)

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