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Medizin-Studienplätze sollen auf bis zu 1.900 Plätze aufgestockt werden

Derzeit gibt es 1.680 Plätze, 1.900 sollen es werden.
Derzeit gibt es 1.680 Plätze, 1.900 sollen es werden. ©APA/ROLAND SCHLAGER
Die Zahl der Medizin-Studienplätze soll etwas aufgestockt werden. Derzeit gibt es 1.680 Plätze, 1.900 sollen es werden.

Die Zahl der Medizin-Anfängerstudienplätze soll auf bis zu 1.900 ausgebaut werden. Das sieht ein Ministerratsvortrag von Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) vor. Derzeit gibt es 1.680 Plätze, schon länger fixiert ist im Zug des Aufbaus der Medizin-Fakultät in Linz ein Anstieg auf 1.800 bis 2022. Außerdem soll eine Einrichtung nach Vorbild des deutschen Robert-Koch-Instituts entstehen.

Der geplante Ausbau der Anfängerplätze bleibt damit hinter der zuletzt von den Landeshauptleuten geforderten "deutlichen Aufstockung" zurück. Die damalige Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz, Johanna Mikl-Leitner (ÖVP), nannte Ende des Vorjahrs als Wunschziel rund 3.000 Plätze.

"Uni-Med-Impuls 2030": Mehrere Themen im Fokus

Darüber hinaus sieht das Papier mit dem Titel "Uni-Med-Impuls 2030" einen Fokus auf den Bereich Public Health, Epidemiologie und Infektiologie vor. Österreich habe auch dank seiner starken Medizin-Unis die Coronakrise gut bewältigt, so Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) in einer der APA übermittelten Stellungnahme. In den Bereichen Epidemiologie bzw. Virologie brauche es aber eine starke Expansion und eine stärkere institutionelle Zusammenarbeit in einem universitätsübergreifenden Institut - als Vorbild nannte er das Robert-Koch-Institut in Deutschland.

"Wir haben starke medizinische Universitäten, wir sind wahrscheinlich noch stärker, wenn wir die jeweiligen Spezialitäten dieser Universitäten zusammenbringen über eine interuniversitäre Kooperationseinrichtung, wo auch dann eine Arbeitsteilung erfolgen kann", so Faßmann. Dieses soll wissenschaftsorientiert sein und keine Konkurrenz zu bestehenden Instituten darstellen.

Vorhaben soll bis 2024 verankert werden

Weitere Vorhaben in dem Papier betreffen eine Attraktivierung der Allgemeinmedizin durch weitere Professuren bzw. curriculare Maßnahmen sowie "unter der Voraussetzung der budgetären Bedeckung" rund 30 zusätzliche, neue Professuren bzw. Laufbahnstellen in innovativen, interdisziplinären oder strategisch relevanten Medizinbereichen. Außerdem sollen erneut die Bestimmungen zur Ärztearbeitszeit angegangen werden - "unter Berücksichtigung des Zusammentreffens von Gesundheitsversorgung, Lehre und Forschung an Medizin-Universitäten bzw. der Fakultät in Linz und den dabei notwendigen Absicherungsanforderungen von Lehre und Forschung".

Verankert werden sollen diese Vorhaben nun "spätestens in den kommenden Leistungsvereinbarungen". Diese umfassen die Jahre 2022 bis 2024.

(APA/Red)

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