Medien: Tadic persönlich nicht bedroht

Der bewaffnete Mann, der am 21. Mai in den Amtssitz des serbischen Präsidenten Boris Tadic eingedrungen war, hat die Sicherheit des Staatschefs nicht bedroht.
Dies berichteten Belgrader Medien unter Berufung auf Beschlüsse des Nationalen Sicherheitsrates, der sich am Montag mit diesem Thema befasste. Der Sicherheitsrat habe allen Staatsinstitutionen empfohlen, ihre Sicherheitsvorkehrungen und die bei geschützten Persönlichkeiten angewandten Sicherheitsverfahren erneut zu prüfen, berichtete die Presseagentur Fonet.

Die Polizei hatte den mit zwei Handgranaten ausgerüsteten Mann, der drohte, sich in die Luft sprengen zu wollen, nach mehrstündigen Verhandlungen entwaffnet und festgenommen. Tadic war noch im Laufe der Verhandlungen in sein Büro zurückgekehrt. Wie der Nationale Sicherheitsrat nun feststellte, hatte der Bewaffnete zu keinem Zeitpunkt die Sicherheitstür im Inneren des Gebäudes passiert, die zu den Büroräumen des Staatschefs führen. Der Mann, der seine Tat in einem Mail an rund 10.000 Adressen angekündigt hatte, befindet sich in Ermittlungshaft. (
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