Mädchen erhielt vor 190 Jahren das erste Sparbuch in Österreich

In den letzten 190 Jahren gab es in Österreich einige Währungsumstellungen.
In den letzten 190 Jahren gab es in Österreich einige Währungsumstellungen. ©Bilderbox
Heute, 190 Jahre später, sparen 8 von 10 Österreichern. Dank der Krise haben die Österreicher heuer 2,2 Milliarden Euro mehr auf der hohen Kante. Das Motiv liegt auf der Hand: der Notgroschen.

Das Sparbuch feierte gestern, Sonntag, sein 190-Jahr-Jubiläum. Inhaberin des ersten Sparbuchs Österreichs und damit Zentraleuropas war ein Mädchen namens Marie Schwarz. Das “Einlagebuch Nr. 1” wurde am 4. Oktober 1819 von der Ersten Österreichischen Sparkasse “unter würdigen Kindern der unteren Klassen von 12 bis 15 Jahren” verteilt, so die Erste Bank am Montag in einer Aussendung. Heute sparen acht von zehn Österreichern.

Für schlechte Zeiten vorsorgen

Dank Krise haben sie heuer sogar 2,2 Milliarden Euro mehr auf der hohen Kante liegen als noch vor einem Jahr. Insgesamt horten die Österreicher 158 Milliarden Euro auf Sparkonten, so Elisabeth Bleyleben-Koren, Generaldirektorin der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen laut Mitteilung. Auf die Bücher der Sparkassengruppe entfalle rund eine Milliarden Euro.

Sparmotiv Nr. 1 sei seit 190 Jahren der Notgroschen. Für 84 Prozent der heimischen Sparer sei das Vorsorgen für schlechte Zeiten der Hauptgrund, ihr Geld auf die Bank zu tragen. Im Schnitt betrage die monatliche Sparsumme 155 Euro oder 12 Prozent des Durchschnittsverdienstes.

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