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McLaren in der Krise

Auf dem 4,730 km langen Circuit de Catalunya in Barcelona haben in den vergangenen vier Jahren die McLaren-Mercedes den Formel-1-WM-Lauf dominiert. Aber heuer muss McLaren sogar um den Nummer-Drei-Status zittern.

Auf dem 4,730 km langen Circuit de Catalunya vor den Toren Barcelonas haben in den vergangenen vier Jahren die McLaren-Mercedes den Formel-1-WM-Lauf dominiert. Von 1998 bis 2000 hieß der Sieger drei Mal in Serie Mika Häkkinen und auch im Vorjahr hätte der Finne gewonnen, wäre ihm nicht in Führung liegend fünf Kurven vor der Ziellinie die Kupplung eingegangen. So erbte Ferrari-Star Michael Schumacher den Sieg und auch am Sonntag (Start: 14.00) ist der Deutsche im fünften WM-Lauf Favorit, da die “Silberpfeile” in dieser Saison sehr stumpf geworden sind.

Der schwäbisch-englische Rennstall hofft aber, angesichts der erfolgreichen Vergangenheit auf dem Kurs in Katalonien endlich wieder ein positives Resultat zu verzeichnen. McLaren-Chef Ron Dennis, der wohl ergeizigste aller Teambosse im Formel-1-Zirkus, muss aber zugeben: “Wir befinden uns derzeit in einer schwierigen Phase der Nicht-Konkurrenzfähigkeit. Und da man Konkurrenzfähigkeit in der Formel 1 nicht von heute auf morgen findet oder verliert, wird es wohl noch dauern, bis wir wieder vorne mitfahren. Aber wir werden wieder zurückkommen!”

Mercedes-Motorsport-Chef Norbert Haug weiß, woran es liegt, dass die einst auf Grund ihrer enormen Motorenstärke dominierende “silberne Macht” ihre Power heuer verloren hat. “Wir sind einfach zu langsam, jeder im Team weiß das”, analysiert der Schwabe, warum McLaren angesichts des aufstrebenden Renault-Teams hinter den dominierenden Rennställen Ferrari und Williams-BMW nun sogar um Rang drei in der Konstrukteurs-WM zittern muss.

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