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Mayr-Achleitner in Linz weiter, Meusburger out

Meusburger vergab viele Breakchancen
Meusburger vergab viele Breakchancen
Patricia Mayr-Achleitner hat beim Generali Ladies in Linz für eine Überraschung gesorgt. Die 26-jährige Tirolerin besiegte die als Nummer sechs gesetzte Rumänin Sorana Cirstea 3:6,6:3,6:4 und steht im Achtelfinale, wo sie am Donnerstag auf Lucky Loser Marina Zanewska (UKR) trifft. Ausgeschieden ist hingegen Yvonne Meusburger.

Österreichs Nummer eins unterlag der Deutschen Andrea Petkovic 3:6,5:7.

“Es bedeutet mir sehr viel. Ich bin noch sehr aufgeregt und einfach glücklich, dass ich es noch drüber gebracht habe. Es ist noch sehr eng geworden”, freute sich Mayr-Achleitner noch auf dem Court.

Dabei hatte das Match gar nicht nach dem Geschmack der Weltranglisten-107. begonnen, die sich zuletzt mit Challenger-Siegen in Sofia und Dobrich für Linz “aufgewärmt” hatte. “Ich fühle mich hier jedes Jahr im ersten Satz nicht so gut, es dauert ein bisschen, dass ich reinkomme”, glaubt Mayr-Achleitner. Im entscheidenden Durchgang wurde es noch einmal sehr eng, denn die Nummer 21 der Welt pirschte sich von einem 2:5 nicht zuletzt dank einiger umstrittener Linienrichterentscheidungen noch auf 4:5 heran, am Ende nützte Mayr-Achleitner aber doch ihren vierten Matchball zum Aufstieg ins Achtelfinale.

“Es ist unglaublich, das Gefühl kann man nicht mit Worten beschreiben”, jubelte Österreichs Nummer zwei, die auch im Vorjahr mit Sabine Lisicki die damals als Nummer acht gesetzte Deutsche in Runde eins in Linz eliminiert hatte.

Nun hat Mayr-Achleitner jedenfalls seriöse Chancen, erstmals in der TipsArena das Viertelfinale zu erreichen. Gegen Lucky Loser Zanewska aus der Ukraine ist Mayr-Achleitner zu favorisieren: Sie liegt im Ranking sechs Plätze vor Zanewska und hat am Dienstag vor allem eine weit höher einzuschätzende Performance geliefert.

Kein guter Boden für Meusburger

Das Generali Ladies ist für Österreichs Nummer eins hingene bereits nach dem ersten Match vorbei: Yvonne Meusburger musste sich der Deutschen Andrea Petkovic nach 1:46 Stunden mit 3:6,5:7 geschlagen geben. “Es war ein Spiel der vergebenen Möglichkeiten”, war Meusburger enttäuscht.

Meusburger hatte im zweiten Durchgang trotz ihrer Aufholjagd nicht weniger als insgesamt acht Breakchancen ungenützt gelassen. Insgesamt waren es noch mehr. “Wenn du so viele Chancen vergibst, kannst du gegen so eine starke Gegnerin nicht gewinnen. Ausschlaggebend war, dass ich von 14 Breakbällen nur vier verwerten konnte”, erklärte Meusburger.

Die zweifache Turniersiegerin Ana Ivanovic steht im Achtelfinale. Am Mittwoch hat Melanie Klaffner als dritte Österreicherin im Hauptbewerb ihre Chance. Sie trifft im zweiten Match nach 14.00 Uhr auf die Rumänin Alexandra Cadantu.

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