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Massen in Einkaufszentren: Anschober appelliert an Betreiber und Kunden

Anschober richtet sich mit einem Appell an die Betreiber und Kunden.
Anschober richtet sich mit einem Appell an die Betreiber und Kunden. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Die jüngsten Bilder von Menschenmassen in Einkaufszentren seien für Gesundheitsminister Anschober "besorgniserregend". Er richtete sich mit einem Appell an die Betreiber und Kunden.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat die jüngsten Bilder von größeren Menschenansammlungen in manchen Einkaufszentren am Donnerstag als "besorgniserregend" bezeichnet. "Wir haben in Österreich aktuell eine sehr hohe virologische Aktivität und damit ein hohes Risiko. Wir müssen daher alles tun, um Kontakte massiv zu verringern und das Risiko zu reduzieren. Die Bilder vom vergangenen Wochenende dürfen sich an diesem Wochenende nicht wiederholen", warnte Anschober.

Anschober richtet sich an Betreiber von Einkaufszentren

"Ich appelliere an die Betreiber von Einkaufszentren, die Gesundheit ihrer Kunden zu schützen und entsprechende Vorbereitungen zu treffen. Die Einhaltung der vorgeschriebenen Höchstzahl an Kunden, das Verhindern von Menschenansammlungen und das Lenken der Kundenströme müssen von den Betreibern sichergestellt werden", richtete der Gesundheitsminister seine Worte an die Verantwortlichen im Handel.

Kunden sollen geltende Regeln einhalten

An die Kunden appellierte Anschober, "die Einhaltung der geltenden Regeln wie etwa die Einhaltung des Mindestabstands und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes unbedingt einzuhalten. Ich empfehle eindringlich, Essen und Getränke nicht direkt im Einkaufszentrum zu konsumieren", riet er in einer Aussendung. Gastronomiebetriebe dürfen Speisen von 6.00 bis 20.00 Uhr derzeit ausschließlich zur Abholung oder Zustellung anbieten, die direkte Konsumation an Ort und Stelle ist nicht erlaubt.

 Google-Daten deuten auf leichten Rückgang der Mobilität

Die vom US-Internetkonzern Google veröffentlichten Bewegungsdaten lassen darauf schließen, dass die seit 3. November geltenden Maßnahmen zu einem Rückgang der Mobilität in Österreich geführt haben. Allerdings ist der Einbruch vor allem an Arbeitsstätten deutlich weniger dramatisch als beim ersten "Lockdown" im März. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hatte die Reduktion der "Bewegungsintensität" am Donnerstag als ein Ziel der Coronamaßnahmen genannt.

Die "Community Mobility Reports" basieren auf anonymisierten Bewegungsdaten, die über die Mobiltelefone gesammelt werden. Gegenüber der Vorkrisenzeit am stärksten im Minus ist laut diesen Daten (Stand 8. November) aktuell die Besucherzahl in Restaurants, Einkaufszentren und Unterhaltungseinrichtungen mit bis zu minus 67 Prozent. Im März und April betrug der Rückgang - bedingt durch die Schließungen - bis zu 90 Prozent.

Zweiter Lockdown: Geringere Auswirkungen auf Arbeitsstätten

Deutlich geringere Auswirkung hat der mit 3. November begonnene zweite "Lockdwon" laut den Google-Daten auf Arbeitsstätten. Hier wurde nämlich zwar schon über den Nationalfeiertag sowie Allerheiligen ein Rückgang registriert. Der hat sich seither aber nicht verschärft: das Minus beträgt zwischen 28 und 32 Prozent. Zum Vergleich: im März registrierte Google einen Rückgang von durchwegs über 50 Prozent an Arbeitsstätten. Entsprechend geringer ist auch der Zuwachs bei den Aufenthalten in Wohngegenden (plus sieben Prozent vs. ein Viertel im Frühjahr).

Im öffentlichen Verkehr ist die Kundenfrequenz zwar etwas stärker gesunken, aber auch hier wirkte der erste Lockdown stärker. Für Haltestellen und Bahnhöfe weist Google ein Minus von 45 Prozent aus. Im März sank die Besucherfrequenz dagegen um mehr als 60 bis über 70 Prozent.

Ausgewertet werden für die Berichte - nach Angaben von Google aus dem Frühjahr - ausschließlich Daten jener Nutzer, die den "Standortverlauf" ihres Telefons nutzen, und zwar entweder auf Android-Devices oder in Google-Applikationen auf iOS-Geräten. Diese Funktion erlaubt den Anwenderinnen und Anwendern das Erstellen persönlicher Bewegungsprofile, ist aber standardmäßig deaktiviert.

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(APA/Red)

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