Mario Stecher ist Österreichs Fahnenträger

Fahnenträger bei Eröffnung wird Mario Stecher.
Fahnenträger bei Eröffnung wird Mario Stecher.
Mario Stecher ist bei der Eröffnungsfeier der XXII. Winterspiele in Sotschi am Freitag (17.00 Uhr MEZ) Fahnenträger der österreichischen Olympia-Mannschaft. Dies gab das Österreichische Olympische Komiteee (ÖOC) am Donnerstag bekannt.
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Nach dem Ausfall von Benjamin Raich wird dessen Schwager Stecher, der bereits an seinen sechsten Spielen teilnimmt, diese Ehre zuteil. Der Nordische Kombinierer ist u.a. zweifacher Mannschafts-Olympiasieger. Die APA erreichte Stecher in Wien noch kurz vor seinem Abflug nach Russland. “Das ist natürlich eine große Ehre, das für unser Land zu machen. Ich freue mich darüber, ich habe ja schon lange Olympia-Erfahrung. Ich bin am Montag gefragt worden und habe natürlich gerne zugesagt”, meinte der 36-jährige Rekordteilnehmer.

Stechers sechste Spiele

ÖOC-Präsident Karl Stoss bedauerte einerseits die Absage von Raich, der auch aus gesundheitlichen Gründen erst später nach Russland anreist, freute sich aber über Stecher als Fahnenträger. “Der Job bleibt nach der Absage von Bennie quasi in der Familie. Es bekommt der Schwager, nämlich Mario Stecher. Er ist zum sechsten Mal bei Spielen dabei, hat zwei Goldmedaillen in der Nordischen Kombination errungen und zwar 2006 und 2010 jeweils als Schlussläufer. Das waren großartige Wettkämpfe”, erinnerte Stoss. Stecher ist mit Benjamin Raichs Schwester Carina verheiratet. “Er ist wirklich ein großartiger Sportler, den wir hier gemeinsam einstimmig ausgewählt haben”, ergänzte der ÖOC-Chef.

Zahlenspiel um die 7

Stoss bemühte danach auch ein Zahlenspiel. “Mario wird am 7. Februar die Fahne ins Stadion hineintragen und die Zahl 7 ist für den Mario eine relativ bedeutende und wir hoffen auch eine Glückszahl”, sagte Stoss. Stecher sei am 17.7.1977 geboren, geheiratet hat er an einem 7. Juni, er begann mit sieben Jahren skizuspringen und sein Weltcupdebüt hat Stecher als Siebenter beendet.

Erste Bewerbe begonnen

Clemens Schattschneider hat den direkten Einzug in das Olympia-Finale im Snowboard-Slopestyle nur um 1,25 Punkte verpasst. Der Niederösterreicher wurde in Krasnaja Poljana mit 90,00 Punkten in seiner Gruppe Sechster, nur die Top-Vier stiegen auf. Im Semifinale am Samstag kommen noch einmal vier weiter, da wollen auch Adrian Krainer und Mathias Weißenbacher ihr Glück erneut versuchen. Am Donnerstagnachmittag ist in der Qualifikation dieser neuen Disziplin im Zeichen der Fünf Ringe noch Anna Gasser im Einsatz.

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