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Marihuana-Dealerin erfand Raub in Wien-Donaustadt

Die junge Frau wurde wegen des Verdachts der falschen Beweisaussage angezeigt.
Die junge Frau wurde wegen des Verdachts der falschen Beweisaussage angezeigt. ©APA (Sujet)
Weil sie bei einem Drogendeal leer ausging, erfand eine 19-jährige Dealerin kurzerhand einen Raubüberfall durch zwei Männer.

Eine 19-jährige Österreicherin gab der Polizei gegenüber an, von zwei Männern am 27. April in Wien-Donaustadt ihres Bargeldes und einer Zigarettenpackung beraubt worden zu sein. Dabei sei sie von den Männern niedergestoßen worden.

Nach umfangreichen Ermittlungen wurden die beiden mutmaßlichen Täter (16, Stbg: Österreich u. 17, Stbg.: ungeklärt) ausgeforscht und zur Tat einvernommen. Sie gaben an, Marihuana von der 19-Jährigen gekauft zu haben, die Raubvorwürfe bestritten sie.

Käufer zahlten nicht: Dealerin warf Männern Raub vor

Bei der weiteren Einvernahme des vermeintlichen Opfers verstrickte sich die 19-Jährige in Widersprüche und gestand schlussendlich, seit einigen Monaten Suchtmittel zu verkaufen. Sie hatte sich für einen Deal mit den beiden Männern getroffen, bei der Suchtmittelübergabe blieb die Zahlung jedoch aus, sodass sie die beiden wegen eines vermeintlichen Raubes anzeigte.

Die 16 und 17 Jahre alten Burschen saßen sogar eine Zeit lang in Haft, ehe sich der Verdacht der falschen Beweisaussage gegen die Frau erhärtete. Sie wurde mehrfach angezeigt.

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