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Margaret Atwood bei "Literatur im Nebel"

"Literatur im Nebel" in Heidenreichstein
"Literatur im Nebel" in Heidenreichstein ©APA (Hois)
Ein internationaler Autor - bisher Salman Rushdie, Amos Oz, Jorge Semprun - und heimische Prominenz, die dem Gast ihre Reverenz erweist: Dieses Erfolgsrezept des Festivals "Literatur im Nebel" in Heidenreichstein scheint sich auch im vierten Jahr zu bewähren. Im Mittelpunkt steht diesmal die kanadische Autorin Margaret Atwood. Die Margithalle war am ersten Abend bis auf den letzten Platz besetzt.

Den Lesereigen, der unter dem Motto “Penelopiade – von Heldinnen und Suchenden” stand, eröffnete Birgit Minichmayr mit einem Auszug aus dem autobiografischen Buch “Moralische Unordnung”. Im anschließenden Gespräch mit Katja Gasser erklärte Atwood, “nicht gut im Schreiben von Selbsthilfebüchern” zu sein. Doch “Selbstermächtigung” sei ein sehr altes Thema, habe mit Selbstbewusstsein und Selbstverständnis zu tun.

Kanada sei in den 1969er Jahren nicht so “freudianisiert” gewesen wie die USA, berichtete Atwood, die ihre damalige Auffassung von Feminismus nicht als Dogma oder Ideologie, sondern als Auseinandersetzung mit herrschenden Frauenbildern in den Medien beschrieb. Oft werde sie gefragt, ob sie Feministin sei. Die Antwort hänge von der fragenden Person und ihrem Feminismusverständnis ab, meinte Atwood.

Als weitere Vorlesende fungierten Burgtheater-Direktor Matthias Hartmann, Sylvia Haider, Bibiana Zeller, Verena Roßbacher, Thomas Stangl und Corinna Harfouch mit einem abwechslungsreichen Atwood-Potpourri. Die Schriftstellerin Margit Schreiner steuerte profunde Betrachtungen über die berühmte Kollegin bei..

Margaret Atwoods Werke (“Der blinde Mörder”, “Der Report der Magd” u.v.a.) wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Die 69-Jährige ist auch Lyrikerin, Kritikerin, Feministin, Umwelt- und Gesellschaftsaktivistin.

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