Mann in Wien legte Feuer in Wohnung seiner Ex

© Bilderbox
© Bilderbox
In einem Wutanfall hat ein 51-jähriger Mann am späten Dienstagabend in Wien die Wohnung seiner Ex-Frau in Brand gesetzt. Das Appartement in Margareten brannte völlig aus, die Frau muss in einer neuen Bleibe untergebracht werden.

45 bis 50 Bewohner des Gebäudes in der Storkgasse wurden für eineinhalb Stunden evakuiert, sagte Polizeisprecherin Karin Strycek. Der Brandstifter befindet sich in Haft.

Eine Nachbarin musste mit einer Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden, die restlichen Mieter der 21 Wohnungen blieben unverletzt.

Kurz vor 19.30 Uhr dürfte der Mann völlig außer sich in das Wohnhaus gestürmt sein. Im zweiten Stock habe er die Wohnungstür seiner ehemaligen Lebensgefährtin eingetreten und im Schlafzimmer Feuer gelegt, so Strycek. Seine Ex-Frau hatte Glück: Die 42-Jährige befand sich während der Attacke des 51-Jährigen bei einer Nachbarin und nicht in der Wohnung. Auch der Sohn sei nicht zu Hause gewesen.

Nach einem kurzen Fluchtversuch wurde der mutmaßliche Brandstifter noch in der Nähe des Haus festgenommen, dabei schlug er so heftig um sich, dass ein Polizist am Finger verletzt wurde. Während der Löscharbeiten musste der Verdächtige laut Strycek aus Sicherheitsgründen weggebracht werden. Der Grund: Der Groll der rund 50 Männer und Frauen, die von der Straße auf ihr brennendes Wohnhaus blickten. Einer der Mieter habe dermaßen Stimmung gegen den 51-Jährigen gemacht, dass ein Angriff unmittelbar zu befürchten gewesen sei.

Bis kurz nach 20.30 Uhr war die Feuerwehr mit den Löscharbeiten beschäftigt, kurz danach durften die Bewohner zurück in das Gebäude. Warum genau der Mann so durchdrehte, wisse man nicht – verschmähte Liebe vielleicht, so Strycek. Laut Aussagen der Ex-Frau soll der 51-Jährige sie bereits des öfteren attackiert haben.

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Wien - 5. Bezirk
  • Mann in Wien legte Feuer in Wohnung seiner Ex
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen