Mahnwache in Wien gegen israelische Angriffe in Gaza

Rund ein Dutzend Personen haben am Freitag vor der israelischen Botschaft in Wien-Währing gegen die israelische Militäroperation im Gazastreifen demonstriert.

Die stille Mahnwache der Organisationen “Frauen in Schwarz” und “Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost” verlief unter den Augen der Polizei friedlich. Mehrere Transparente wie “Internationaler Schutz für die Palästinenser” und “Stoppt Israels Blutbad in Gaza” wurden in die Höhe gehalten.

Die Initiatorin von “Frauen in Schwarz”, Paula Abrams-Hourani, kündigte im Gespräch mit der APA eine Fortsetzung des Protests an: “Wir lassen uns nicht zum Schweigen bringen”. Die Aktivistin sprach von einem “Genozid in Gaza”, es sei “unerhört”, dass Krankenhäuser, Schulen und UNO-Gebäude bombardiert würden. Die “Hälfte der über 1.000” bisher in Gaza getöteten Menschen seien Kinder.

Abrams-Hourani verwehrte sich entschieden dagegen, dass ihre Organisation in Medienberichten als “Pro-Hamas”-Gruppierung bezeichnet worden sei. Die “Frauen in Schwarz” seien eine “Friedensinitiative gegen Militarismus, Krieg, Besatzung und Gewalt”, die 1988 von jüdischen und palästinensischen Israelis gegründet worden sei. “Israel soll den Holocaust nicht missbrauchen, um seine Politik zu verbreiten”, so die Aktivistin, die “keine Chance für einen Waffenstillstand” sieht, weil Israel diesen nicht wolle.

 

Anton Frank Gasse 20, Währing 1180 Wien, Wien, Wien

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