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Mädchen rauchten in Wien-Alsergrund Wasserpfeife: Kollaps und CO-Vergiftung

In einem Lokal in Alsergrund rauchten die Mädchen "Shisha"
In einem Lokal in Alsergrund rauchten die Mädchen "Shisha" ©dpa (Sujet)
Der Genuss einer Wasserpfeife in einem Lokal in Wien-Alsergrund hatte für zwei 14-Jährige Mädchen beinahe ernste Folgen. Eine der beiden Jugendlichen erlitt danach einen Kollaps - was, wie sich herausstellte, die Folge hoher Kohlenmonoxid-Werte in dem Lokal war.

Am Montagabend gegen 21.00 Uhr befanden sich zwei 14-jährige Mädchen auf dem Nachhauseweg in der U-Bahn, als plötzlich eine der beiden einen Kollaps erlitt und für kurze Zeit das Bewusstsein verlor.

Kohlenmonoxid-Vergiftung nach Lokal-Besuch

Die 14-Jährige wurde umgehend mit dem Rettungsdienst in ein Spital gebracht, wo die Ärzte feststellen mussten, dass das Mädchen eine Kohlenmonoxid Vergiftung hatte. Die beiden Jugendlichen gaben an, zuvor in einem Club am Währinger Gürtel 166 Wasserpfeifen (“Shishas”) geraucht zu haben.

Als Polizei und Feuerwehr daraufhin das betreffende Lokal aufsuchten, wurde dort ein äußerst hoher Kohlenmonoxid-Wert gemessen. Die anwesenden Gäste wurden sofort aus dem Lokal verbracht.

CO-Gefahr in Wien-Alsergrund

Ursache für die erhöhte CO-Belastung dürfte eine defekte Lüftung und eine verschmutzte Gastherme gewesen sein. Das Opfer wurde bereits stabilisiert und es besteht keine Lebensgefahr, wie die Polizei berichtet. Durch die Wiener Stadtwerke wurde die Gaszufuhr zur Therme in dem Lokal in Alsergrund gesperrt.

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