Luleaa gewann Champions League gegen Göteborg

Luleaa Hockey hat am Mittwoch das schwedische Finale der Eishockey-Champions-League gewonnen. Die Gastgeber setzten sich gegen Frölunda Göteborg mit 4:2 (0:2,0:0,4:0) durch und wiederholten damit ihren Titel aus dem Jahr 2012 (European Trophy).


Die 6.000 Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten, gelang es Luleaa doch mit einem furiosen Schlussdrittel noch die vermeintliche Niederlage abzuwenden. In den letzten 13 Minuten – und völlig aus heiterem Himmel – trafen die Nordschweden in Überzahl dreimal und machten aus dem 0:2-Rückstand eine 3:2-Führung.

Entscheidend war ein Fünf-Minuten-Ausschluss gegen Frölundas Oscar Fantenberg wegen eines Checks gegen den Kopf. Der Slowake Peter Cehlarik und Johan Forsberg nützten die fünfminütige Überzahl zu den Treffern zum 2:2 und 3:2 – auch mithilfe des gegnerischen Goalies Linus Fernström. Das i-Tüpfelchen gelang dem Schweizer Dean Kukan, der über das ganze Eis hinweg das 4:2 ins leere Tor schoss – und anschließend als bester Spieler des Finales ausgezeichnet wurde.

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