Lockdown-Verlängerung wäre für Kinos "Katastrophe"

Die Kinobetreiber investieren viel Geld in Corona-Schutzmaßnahmen und Präventionskonzepte.
Die Kinobetreiber investieren viel Geld in Corona-Schutzmaßnahmen und Präventionskonzepte. ©APA/dpa/Felix Kästle
Sollte der Lockdown doch nicht wie angekündigt am 11. Dezember enden, wäre das für die Kinobetreiber katastrophal, zeigt sich Branchensprecher Christian Dörfler alarmiert.

Im Laufe der kommenden Woche will die Bundesregierung entscheiden, wie es in Sachen Lockdown weitergeht. Für Christian Dörfler, Kinosprecher in der Wirtschaftskammer, wäre eine weitere Verlängerung "eine Katastrophe", warnte er am Freitag via Aussendung: "Sollte die Regierung ihre fixe Zusage brechen und der Lockdown nicht am 11. Dezember enden, wäre das für die Kino- und Kulturbetriebe weder nachvollziehbar noch wirtschaftlich zu schultern."

Kinobranche drängt auf Wiedereröffnung am 12. Dezember

"Sicherheit wird in den österreichischen Kino- und Kulturbetrieben besonders großgeschrieben, daher haben die BetreiberInnen seit Beginn der Pandemie sehr viel Geld in geeignete Präventionskonzepten und Schutzmaßnahmen investiert. Eine lückenlose Kontrolle der schon vor dem Lockdown bestehenden G-Regeln ist problemlos möglich", unterstrich Dörfler. Zudem sei die Ansteckungsgefahr etwa in Kinosälen vergleichsweise gering, da zwischen den Besuchern ausreichend Abstand gewährleistet ist und es ausschließlich fix zugewiesene Sitzplätze gebe, führte er internationale Studien ins Treffen. "Beinahe weltweit haben die Kinos geöffnet. Laufend kommen tolle Filme auf den Markt, zu denen das österreichische Publikum derzeit keinen Zugang hat", gab der Branchenvertreter außerdem zu bedenken.

"Wir können sicher öffnen und wollen das auch tun", so Dörfler. Eine Verlängerung des Lockdowns wäre wirtschaftlich fatal für die gesamte österreichische Kultur- und Kinobranche, die sich noch nicht Mal zur Gänze von den vorangegangenen Lockdowns erholen konnte.

(APA/Red)

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