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Lobau-Blockade bleibt friedlich

Die Blockade der Probebohrungen in der Lobau verläuft weiter ohne Zwischenfälle. Die von der Asfinag beauftrage Sicherheitsfirma - die in der Nacht die Geräte bewacht - hatte keine Probleme.

Dass die Bohrer schon demnächst den Untergrund des Nationalparks erkunden, wird jedoch immer unwahrscheinlicher.

„Wir werden jetzt abwarten“, sagte Honeger. Derzeit sind zwei Bohrpunkte im Süden durch Umweltaktivisten besetzt. Es sind dies jene beiden Plätze, die von den beauftragten Bohrfirmen am Montag erreicht werden konnten. Beim Versuch, auch im Norden zur geplanten Trasse der Nordost-Umfahrung zu kommen, waren die Probebohrer von Umweltschützern aufgehalten worden.

Sowohl die Asfinag als auch die für den Nationalpark zuständige Forstbehörde würden laufend das Gespräch mit den Aktivisten suchen, versicherte Honeger. Diese haben jedoch bereits wiederholt angekündigt, die Blockade auf jeden Fall fortsetzen zu wollen. Politisch unterstützt werden sie von den Grünen – die zuletzt eine „Nachdenkpause“ in Sachen Nordost-Umfahrung gefordert haben.

Dass die Besetzung mit Polizeigewalt beendet wird, haben sowohl Asfinag als auch Wiens Bürgermeister Michael Häupl (S) ausgeschlossen. Er wolle jedoch nicht mit „Berufsdemonstranten“ verhandeln, so Häupl in seiner gestrigen Pressekonferenz. Denn es könne nicht sein, dass 35 Personen den Willen von Millionen verhindern würden. Sollte die Bohrerlaubnis der Asfinag im kommenden März ungenutzt auslaufen, könne diese auch verlängert werden.

Derzeit laufen in der Asfinag Vorbereitungungen für ein Gespräch mit Politikern aus Wien bzw. den Bürgermeistern aus den Anrainergemeinden. Dieses wird voraussichtlich nächste Woche stattfinden.

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