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Anna Veith wird weitermachen

Im Jänner verletzte sich die ÖSV-Queen schwer. Was wird sie uns heute sagen?
Im Jänner verletzte sich die ÖSV-Queen schwer. Was wird sie uns heute sagen? ©APA - Barbara Gindl
"Ich habe gemerkt, dass mir der Sport sehr wichtig ist und ich durch und durch Sportlerin bin. Deshalb möchte ich noch ein Comeback starten."
Anna Veith setzt ihre Karriere fort
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Unerwartetes Saisonende für Veith

Österreichs prominenteste Skifahrerin machte auf der Wiener Donauinsel ihre Zukunftspläne publik. Knapp fünf Monate nach ihrem Kreuzbandriss stand bei der heutigen Pressekonferenz die Frage im Raum, ob Österreichs Ski-Queen weitermachen wird - oder ihre großartige Karriere nach vielen Verletzungen beenden wird.

Anna Veith kehrt in Weltcup zurück

Zur Freude ihrer Fans und Sponsoren wird Österreichs Skistar ihre Karriere nicht an den Nagel hängen, sondern weitermachen. "Ich habe gemerkt, dass mir der Sport sehr wichtig ist und ich durch und durch Sportlerin bin. Deshalb möchte ich noch ein Comeback starten", gab Veith heute auf der Pressekonferenz in Wien zu Protokoll.

Die Entscheidung fiel ihr nicht leicht: "Ich habe versucht, in mich hineinzufühlen, kann ich es noch einmal schaffen, mich auf so einem hohen körperlichen Level zu bewegen, um wirklich schnell Ski zu fahren. Das ist es, worum es dann letztlich geht."

Nun freut sich die fast 30-jährige Sportlerin auf Ihr anstehendes Comeback im Skiweltcup. Sie könne sich nicht erinnern, einmal nach einer Verletzung so motiviert wie jetzt gewesen zu sein. "Ein neues Feuer ist entflammt. "

Wie geht´s ihr mit der Verletzung?

Ihre im Jänner kurz vor der Ski-WM in Are erlittene dritte große Knieverletzung sei die am wenigsten schwere gewesen. Die Genesung verlaufe vorbildlich. Ihren Worten zufolge erzielte sie zuletzt gute Fortschritte bei der Rehabilitation. "Ich kann alles tun - außer Skifahren auf dem Niveau, wie ich es gewohnt bin."

Ihre Ansprüche an die neue Saison

Anna Veiths Ansprüche an die neue Saison fallen erstmal sehr bescheiden aus. Sie will einfach nur dabei sein. Führt dann aber als als Olympiasiegerin, Weltmeisterin und 15-fache Siegerin eines Weltcuprennens doch mit gewohntem Ehrgeiz aus: "Ich habe vor, wieder an die Spitze zu kommen. Natürlich ist der Weg dorthin wieder weit."

Auch wenn es ihre große Vision ist, wieder eine der Allerbesten zu sein - Annas erstes Ziel ist: wieder auf den Schnee zu kommen. "Man kann nicht von 0 auf 100 durchstarten - das habe ich bei meinen letzten Erfahrungen gelernt. Ich bin gerade sehr dankbar, dass alles läuft, wie es läuft." Bis zu ihrer Rückkehr an die Spitze setzt sich die rekonvaleszente Veith deswegen mehrere Zwischenziele.

APA / Helmut Fohringer

Geht sie in Sölden an den Start?

Sölden sei vom Zeitpunkt her immer schwierig, meint Veith. Das Rennen sei im Kalender abgeschottet von den anderen Wettbewerben. Daher sei Sölden "kein konkretes Ziel" für sie - zumal sie danach einen Monat Zeit bis zum nächsten Skirennen habe. "Ich muss auf meinen Körper achten. Wenn Sölden ansteht, kann ich mich dann entscheiden", lässt Veith in dieser Frage heute alles offen.

Wie wird sie trainieren?

"Es ist wichtig für mich, selbst entscheiden zu können, was ich gerade brauche. Deswegen ist es jetzt schwierig zu sagen, wie das Training genau ausschauen wird. Sobald ich mich fit genug fühle, werde ich wieder auf den Schnee gehen. Wann das ist, weiß ich jetzt noch nicht." Ihr Trainingsplan sieht jetzt fürs Erste drei Monate Training im Konditionsbereich vor. Starten will die 29-Jährige kommende Saison in zwei Disziplinen.

Wohl auch mit den vielen schweren Verletzungen im Hinterkopf, priorisiert der Skistar ein vorsichtiges Vorgehen beim Comeback: "Das Allerwichtigste ist, dass ich mir keinen Druck mache. Sodass, wenn ich dann wieder Rennen fahre, es keine Unsicherheit bei mir gibt."

ÖSV-Boss sicher, dass Anna es schafft

ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel ist sehr zuversichtlich, dass wir bald wieder die alte Anna auf der Piste sehen werden: "Die ersten Verletzungen waren viel schwerer. Nach einem Patellasehnenriss kommst du normalerweise nie mehr zurück. Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Anna es wieder schafft." Veith, damals noch Fenninger, war lange Zeit die beste Ski-Fahrerin Österreichs. Auch deswegen hofft der ÖSV-Boss inständig auf eine erfolgreiche Rückkehr von Anna Veith in den Skizirkus. Schröcksnadel: "Hätten wir keine Siegläuferin wie die Anna, wäre es schlecht." Druck will er ihr aber keinen machen.

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