Linzer Tabakfabrik begehrt: Etliche Nutzungsansuchen für 2011

Die unter Denkmalschutz stehende Linzer Tabakfabrik ist Objekt der Begierde vieler Veranstalter, Vereine und gemeinnütziger Organisationen.

Ein “relativ umfangreiches Programm” hat der Zwischennutzungsausschuss zur Entscheidung darüber vorliegen, welche Programmpunkte 2011 auf dem Areal stattfinden sollen, sagte der Geschäftsführer der Tabakfabrik Linz Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft mbH Reinhard Niedermayr am Dienstag der APA.

Die Endnutzung des 38.000 Quadratmeter großen Komplexes nahe der Donau soll bis 2013 feststehen. Bis dahin können die Räume gemietet werden, für öffentliche und geschlossene Veranstaltungen. “Das Interesse ist so groß, dass wir uns über eine zu geringe Auslastung nicht beklagen können”, so Niedermayr. Details wollte er nicht nennen sondern verwies auf “die geballte Ladung an Information” nach den Beschlüssen in den Gremien. Wann es soweit sei, könne er nicht sagen. Auch eine Homepage als Kommunikationsplattform soll kommen.

Täglich gebe es mehrere Anfragen über die Nutzung der Tabakfabrik oder nach Führungen durch den von Peter Behrens entworfenen Gebäudekomplex. Diese könne man telefonisch (0732/7070-0) buchen. Bereits fixiert ist die Uraufführung des Musicals “Veronika beschließt zu sterben” des oberösterreichischen Vereines Kultur pur nach dem Buch von Paulo Coelho am 11. November. Zuletzt wurde der Tag der offenen Tür am 12. November 2010 gefeiert, im September fand das Ars Electronica Festival großen Zuspruch auf dem Areal.

Zu einer anschaulichen Zeitreise durch über 150 Jahre Linzer Identität lädt die Ausstellung “TabakfabrikLinz – Kunst und Architektur für Austria Tabak”, die am 24. September im Linzer Nordico eröffnet wird und bis 23. Jänner 2011 dauert. Viele Exponate erinnern an eine Zeit, als Zigarettenpackungen noch kleine Kunstwerke waren.

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