Linz schloss nach Sieg über Salzburg zu "Caps" auf

Kampf um die Playoff-Platzierungen spitzt sich zu
Kampf um die Playoff-Platzierungen spitzt sich zu
Die Black Wing Linz haben am Dienstag in der Erste Bank Eishockey Liga den Schlager gegen Red Bull Salzburg mit 3:1 gewonnen. Die Oberösterreicher stellten mit ihrem elften Heimsieg in Folge ihren Vereinsrekord ein und schlossen nach Punkten zu Tabellenführer Vienna Capitals auf. Der VSV musste sich zu Hause Znojmo mit 1:3 geschlagen geben.


Im Kampf um die Bonuspunkte im unteren Play-off besiegte der KAC Fehervar, einen direkten Konkurrenten, mit einem 3:2-Sieg nach Penaltyschießen. Der Titelverteidiger schob sich damit auf den siebenten Rang vor, der für die am Freitag kommender Woche beginnenden Zwischenrunde vier Zähler bringt. Punktegleich dahinter folgen die Graz 99ers, die sich in Bozen nach Penaltyschießen mit 1:2 geschlagen geben mussten.

Die Linzer bewiesen einmal mehr ihre Heimstärke. Hofer brachte Salzburg zwar in Führung (23.), doch die Black Wings gingen dank Kozek (30.) und MacDonald (34.) mit einer Führung ins Schlussdrittel. Philipp Lukas fixierte schließlich mit einem Unterzahl-Treffer ins leere Tor den Sieg (58.). Salzburg ist damit schon seit über drei Jahren oder neun Spielen in Linz ohne Sieg, der bisher letzte gelang am 10. September 2010.

Der VSV kassierte stark ersatzgeschwächt eine bittere Abfuhr. Ohne Altmann, McBride, Unterluggauer (alle verletzt) und Jarrett (gesperrt) wachten die Villacher erst nach einer Kabinenpredigt auf, kassierten aber 40 Sekunden nach Wiederbeginn das 0:3. Der VSV beherrschte danach das Spiel, doch mehr als ein Powerplay-Tor von Hughes in der vorletzten Spielminute gelang nicht. Nach der dritten Niederlage in Folge sind Bonuspunkte für die Kärntner in weite Ferne gerückt.

KAC-Trainer Christer Olsson probierte neue Sturmlinien aus, allerdings ohne den erhofften Effekt. Die Chancenauswertung des Meisters ließ neuerlich zu Wünschen übrig. Die Entscheidung besorgte Lammers, der im Penaltyschießen mit dem 13. Versuch das einzige Tor erzielte. Die Klagenfurter hätten die Partie schon früher klar machen können, im Finish trafen Fretter (59.) und Scofield (65.) aber nur das Torgehäuse.

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