Lieder- und Leseabend im J.J. Ender Saal

Ein Liederabend für den Sozialfonds
Ein Liederabend für den Sozialfonds ©Pezold
Aletha Prantl, Bernarda Gisinger und Andreas Kiraly gaben sich im J.J. Ender Saal die Ehre. Mäder. (pe) Der Sonntagabend stand ganz im Zeichen der schönen Künste, als im J.J. Ender Saal zum Benefizkonzert geladen wurde.
Lieder- und Leseabend im J.J. Ender Saal

Sopranistin Aletha Prantl, Sprecherin Bernarda Giesinger und Pianist Andreas Kiraly sorgten für ein spezielles Hörvergnügen. Es wurde kein Eintritt verlangt, dafür gab es eine Kollekte für den Sozialfond Mäder, die es zu füllen galt.

Für den guten Zweck

Aletha Prantl ist das Rampenlicht gewohnt und durch ihre Soloauftritte in der Villa Falkenhorst und Konzerte in Deutschland und der Schweiz ist die Sopranistin bühnenerprobt. Der Pianist Andreas Kiraly hat sich einen Namen als Konzertpianist, Kammermusiker, Liedbegleiter und Chorleiter gemacht und schloss sich gern dem Benefizabend an. Bernarda Gisinger fungiert als Sprechtrainerin und gibt regelmäßig Lesungen, schon im Berufsleben hatte sie viel mit Literatur zu tun, heute besticht sie mit ihrer wohlklingenden Stimme, die den Texten Leben einhaucht. Diese Formation sorgte dafür, dass die Kasse des Sozialfonds weiter gefüllt wurde.

 Es grünet ein Nussbaum vor dem Haus

„Als Kind glaubte ich, wer einen Nussbaum besitzt, ist reich“, las Bernarda Gisinger von Gerda Riedmann. Das Publikum ließ sich auf den Flügeln des Gesanges forttragen, ließ sich bezaubern von Aletha Prantl und Andreas Kiraly, die sich in Mendelssohn, Brahms, Schuhmann, Lehár, Millöcker und Raymond verloren. Auch ein Walzer von Josef Prantl gehörte zum Repertoire. „Meine Lippen, sie küssen so heiß“, sang die begabte Sopranistin, begleitet von einem virtuosen Könner am Piano. Für Abwechslung sorgte Bernarda Gisingers Stimme, die den Texten von Erich Kästner, Gerda Riedmann, Wolfgang Hildesheimer und Thaddäus Troll eine besondere Bedeutung einhauchte.

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