Lesen in Zeiten der Corona-Krise: Büchereien Wien betreibt "Virtuelle Bücherei"

Nicht nur auf dem e-Reader lässt sich der BEstand der Virtuellen Bücherei lesen
Nicht nur auf dem e-Reader lässt sich der BEstand der Virtuellen Bücherei lesen ©Pixabay (Sujet)
Wer gerne liest, aber zuwenig Lesestoff gebunkert hat, braucht nicht zu verzagen: Die Büchereien Wien haben zwar alle Standorte geschlossen, auf den digitalen Bestand kann man jedoch weiterhin ungehindert zugreifen.

Einzige Voraussetzung für die Nutzung der virtuellen Bücherei ist eine gültige Mitgliedskarte der Büchereien Wien. In der "Virtuellen Bücherei" gibt es rund 60.000 digitale Medien, darunter neben E-Books auch elektronische Zeitungen und Hörbücher.

"Virtuelle Bücherei" mit automatischer Rückgabe

Anders als bei physischen Medien gibt es dabei eine "automatische Rückgabe": Das bedeutet, dass die Medien nur für eine beschränkte Zeit auf den Tablets, Smartphones oder E-Book-Readern abrufbar bleiben. Die Dauer kann beim Ausleihen selbst gewählt werden, die Verleihdauer reicht von 2 bis zu 21 Tagen. Verlängerungen sind möglich, so das jeweilige Buch nicht vorbestellt wurde. Anders als man vielleicht denken möchte, kann ein uns dasselbe Buch nämlich nicht parallel mehrmals verliehen werden - außer die Bücherei hat mehrere Lizenzen erworben.

Mit Karte der Büchereien Wien: Auch Austria-Kiosk nutzen

In der "Overdrive-eLibrary" stehen darüber hinaus rund 10.000 Medien in englischer Sprache zum Download zur Verfügung. Zusätzlich ist der unbegrenzte Download lizenzfreier Titel aus dem Project Gutenberg möglich.

Eine gültige Bücherei-Karte ermöglicht weiters die Nutzung des "Austria-Kiosks": Die Nutzung von Zeitungen und Zeitschriften ist dabei jedoch auf zehn Ausgaben pro User im Monat beschränkt. Zeitunglesen kann man auch über den "PressReader", der ePaper-Ausgaben von über 5.000 internationalen, nationalen und regionalen Tageszeitungen sowie Magazinen aus 100 Ländern in 60 Sprachen enthält.

Weitere Infos erhalten Sie auf der Büchereien-Website.

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