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Leipziger Automesse AMI

Von Leipzig in den Autofrühling: Nach verhaltenem Start ins Jahr 2008 will die Branche auf der diesjährigen Automobilmesse AMI Schwung holen und wieder Fahrt aufnehmen. Bilder 

“Der Markt im ersten Quartal hat uns nicht überrascht”, sagte der Präsident des Verbandes der Auto-Importeure VDIK, Volker Lange, am Freitag beim Pressetag der Leipziger Automobil-Messe AMI. Er sei aber dennoch optimistisch und erwarte für den April einen neuen Schub. Dazu könne die AMI beitragen. In den neuen Ländern liegt der Marktanteil der internationalen Kraftfahrzeughersteller bei rund 54 Prozent.

Die Messe bietet einen nahezu umfassenden Überblick über Fahrzeuge mit alternativen Antrieben und umweltfreundlichen Technologien. Lange erneuerte die Forderung nach einer CO2-bezogenen Kfz-Steuer. Das Gesetzgebungsverfahren müsse endlich auf den Weg gebracht werden. Der Verband setze beim Klimaschutz auf gemeinsame europäische Lösungen. Nach dem Stopp der Biosprit-Pläne der deutschen Regierung sagte Lange, es bestehe weder Zeitdruck noch Notwendigkeit für einen Alleingang der Bundesrepublik in Sachen Klimaschutz.

“Die AMI mit ihrem auf die Verbraucher zugeschnittenen Programm soll die Besucher in Kauflaune versetzen und die Konjunktur ankurbeln”, sagte Messe-Chef Wolfgang Marzin. Auf der 18. Messe Auto Mobil International AMI präsentieren sich bis zum 13. April knapp 500 Aussteller aus 17 Ländern. 50 Marken zeigen Premieren, Neuheiten und Trends. Sie ist von Samstag an für das Publikum offen.

Der deutsche Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) eröffnete die Schau am Nachmittag. Die Automobilindustrie sei für den Aufbau der neuen Bundesländer von größter Bedeutung, betonte er zum Start der Messe laut einer Mitteilung. Im vergangenen Jahr seien an den ostdeutschen Standorten der Automobilindustrie 26,8 Prozent mehr Fahrzeuge produziert worden als 2006. Ostdeutschland sei auf dem Weg, weltweit zu einem der bedeutendsten Zentren für High-Tech-Produkte der Automobilindustrie zu werden.

Der Autobauer BMW betonte anlässlich der Autoschau die Bedeutung seines ostdeutschen Standorts Leipzig. 150 Mio. Euro würden in die Standorterweiterung investiert, bekräftigte der Leiter des Deutschland-Vertriebs der BMW-Group, Philipp von Sahr. Im Werk werden Modelle der 3er- und 1er-Reihe produziert.

Volkswagen will beim Design seiner Fahrzeuge künftig mutiger sein. “Die Absatzzahlen sollen sich ja in den kommenden Jahren deutlich steigern. Dazu brauchen wir ein mutiges Design”, sagte Flavio Manzoni, Leiter Kreativdesign bei VW. Der Autokonzern Daimler gibt dem Diesel-Antrieb weiterhin den Vorzug vor dem Hybrid. “Der Diesel ist dem aktuellen Benzin-Hybrid in vielen Fahrsituationen mindestens ebenbürtig, oft sogar überlegen”, sagte Mercedes-Vertriebsvorstand Klaus Maier. “Wir sehen das größte Potenzial in der Kombination von Diesel und Hybrid.” Der französischen Autobauer Peugeot und Renault wollen nach gutem Start 2008 in Deutschland weiter aufs Gas treten.

Auf deutschen Straßen fahren immer mehr alte Autos mit teils erheblichen Sicherheitsmängeln. Der Umstieg auf jüngere Gebrauchtwagen oder Neufahrzeuge sei preiswerter als gedacht und erhöhe die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer erheblich. In Zukunft sollte zudem noch stärker auf elektronische Helfer gesetzt werden, die Fahrfehler ausgleichen können. Zu diesem Fazit kommen Experten von TÜV, Dekra und Technischer Überwachungsgesellschaft GTÜ.

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