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Lehrerproteste bringen Unterrichtsausfälle

Mit Dienststellenversammlungen - Streiks sind gesetzlich nicht erlaubt - machen Österreichs Lehrer heute ihrem Unmut über die von Unterrichtsministerin Schmied geplante Ausweitung der Unterrichtspflicht Luft.

Für die Schüler bedeutet dies kürzeren Unterricht, eine österreichweit einheitliche Lösung gibt es aber nicht. Die meisten Pflichtschüler haben um elf Uhr aus, an AHS und Berufsbildenden Mittleren und Höheren Schulen (BMHS) entfallen die beiden ersten Stunden. Um 8.30 Uhr wird Schmied mit der Lehrer-Gewerkschaft zu einem weiteren Gespräch über die geplante Maßnahme zusammentreffen.

Kinder bis zur achten Schulstufe müssen trotz der Veranstaltungen, bei denen die Personalvertreter die Lehrer über die Pläne der Unterrichtsministerin informieren wollen, betreut werden, hat Schmied die Landesschulräte angewiesen. Teilweise werden Horte früher aufsperren.

Schmied will mit der “Verschiebung der Lehrer-Arbeitszeit zu den Kindern hin” 2009 und 2010 mehr als 500 Mio. Euro einsparen, um Bildungsreformen wie kleinere Klassen, Deutschförderkurse oder “Neue Mittelschule” trotz knappem Budget fortsetzen zu können. Die Lehrer-Gewerkschaft hat dies bisher kategorisch abgelehnt und weitere gewerkschaftliche Maßnahmen angekündigt, sollte das Gespräch ohne Ergebnis bleiben. Als Kompromiss hat Schmied vorgeschlagen, die höhere Unterrichtsverpflichtung auf zwei Jahre zu befristen und dies mit einem neuen Dienst- und Besoldungsrecht zu koppeln.


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