"Lebensmittelhandel ist kein Corona-Hotspot": Kritik an bleibender Maskenpflicht

Der Lebensmittelhandel will ein Ende der Maskenpflicht.
Der Lebensmittelhandel will ein Ende der Maskenpflicht. ©Photo by Ina FASSBENDER / AFP
Die Beibehaltung der FFP2-Maskenpflicht im Lebensmittelhandel sorgt für Enttäuschung in der Branche. Erneut wird das Ende der Maskenpflicht für alle Beschäftigten gefordert.

Wirtschaftskammer und Handelsverband haben sich am Freitag enttäuscht darüber gezeigt, dass im Lebensmittelhandel und anderen Bereichen des lebensnotwendigen Handels weiterhin eine Maskenpflicht gilt. "Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Maskenpflicht ab morgen zwar in fast allen Lebensbereichen - auch im übrigen Handel - fallen wird, aber nicht im Lebensmittelsektor", kritisierte WKÖ-Spartenobmann Christian Prauchner.

Lebensmittelhandel für Ende der Maskenpflicht

"Der Lebensmittelhandel ist kein Corona-Hotspot", so der Branchensprecher, der in seinem Standpunkt vom privaten Handelsverband unterstützt wird. "Wir fordern das sofortige Ende der Maskenpflicht für alle Beschäftigten im österreichischen Handel. Es braucht hier endlich eine Gleichstellung aller Handelsmitarbeitenden, die Fortführung dieser Diskriminierung ist epidemiologisch nicht länger argumentierbar", betonte Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will in einer Aussendung.

Petition für Ende der Maskenpflicht im Lebensmittelhandel

Er hat eine Petition für ein branchenweites Ende der Maskenpflicht gestartet, am Freitagnachmittag gab es dafür rund ein Dutzend Unterstützer.

(APA/Red)

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