Lauras Stern - Kritik und Trailer zum Film

Vor 25 Jahren erschien "Lauras Stern" von Klaus Baumgart. In über 20 Sprachen wurde die erfolgreiche Reihe übersetzt. Außerdem gibt es eine TV-Serie und eine animierte Kinoadaption von 2004. Jetzt kommt eine Version mit echten Darstellern ins Kino. Es geht auch hier um die kleine Laura, ihren noch kleineren Bruder, um einen leuchtenden Besucher aus der Himmelswelt und um den Umzug vom Land in die Stadt.

Wer tröstet die kleine Laura? Natürlich: ein kleiner, leuchtender Stern, den es auf unsere Erde verschlägt. Regisseurin Joya Thome legt eine festtagstaugliche Neuversion von "Lauras Stern" vor. Pünktlich am Heiligen Abend startet der Weihnachtsfilm in den heimischen Kinos.

Lauras Stern - Kurzinhalt zum Film

Adventzeit ist Kinderfilmzeit. Was gibt es Schöneres, als sich mit der Familie ins Kino zu flüchten, um dort in magische, von der Leinwand herabstrahlende Welten einzutauchen? Gerade kommen wieder einige Familienstücke heraus, darunter etwa "Clifford - Der große rote Hund" und eben auch die Adaption eines Kinderbuchhits: Vor 25 Jahren erschien "Lauras Stern" von Klaus Baumgart. In über 20 Sprachen wurde die Reihe übersetzt. Es gibt eine TV-Serie und eine animierte Kinoadaption von 2004.

Jetzt kommt eine Version mit echten Darstellern ins Kino. Es geht um die kleine Laura, ihren noch kleineren Bruder, um einen leuchtenden Besucher aus der Himmelswelt und um den Umzug vom Land in die Stadt. Emilia Kowalski schlüpft in die Rolle der Laura, an ihrer Seite sind Darsteller wie Ludwig Trepte und Luise Heyer. Die Regie zu "Lauras Stern" kommt von Joya Thome ("Königin von Niendorf").

Laura ist angefressen. Sie will zurück in die Natur, zurück in ihr geliebtes Zuhause. "Mein Apfelbaum ist weg und meine Freunde!". Die neue Wohnung im vierten Stock eines städtischen Wohnhauses ist hübsch und gemütlich eingerichtet, Laura aber ist sich sicher: "Morgen verschwinde ich eh von hier". Dem kommt ein außerirdischer Besucher zuvor - ein Ministern, den es irgendwie auf unseren Planeten verschlagen hat. Seinen abgebrochenen Zacken verarztet Laura auf rührende Art. Das Pflaster wirkt Wunder, plötzlich hält Laura nicht nur einen leuchtenden Himmelskörper in den Händen. Nein hat fortan auch einen, über magische Fähigkeiten verfügenden Freund an ihrer Seite. Mit dem darf sie nun die eine oder andere Herausforderung meistern.

Lauras Stern - Die Kritik

Die Zutaten, die diesen Kinderfilm ausmachen, sind genreüblich: sprechende Kuscheltiere, Kinder, die sich unwohl fühlen in neuer Umgebung, verständnisvolle und doch in ihrer eigenen Welt lebende Eltern, märchenhafter Besuch aus einer anderen Welt sowie eine famos bunte, von Grasgrün über Himmelblau bis Sterngelb reichende Farbpalette. Die flankierenden Töne unter anderem von der Kinomusiklegende Hans Zimmer ("König der Löwen") tun ein Übriges. Und auch der von Milow eingesungene Titelsong fügt sich gut ein in das stimmige, wunderbar in die Vorweihnachtszeit passende Gesamtkonzept der Verfilmung. Um Aufmerksamkeit konkurrierende, ähnliche Zielgruppen ansprechende Adventsfilme müssen sich durchaus warm anziehen.

Teils geraten Kinderfilme ein Stück zu lang. "Lauras Stern" hingegen verfügt mit 79 Minuten über eine, der Aufmerksamkeitsspanne kleiner Kinogänger entgegenkommende Länge. Die animierten Teile des Films harmonieren mit den Realfilmbildern, Emilia Kowalski spielt reduziert und doch einnehmend, ihr Filmbruder (Michel Koch) ist ein veritables Goldstück. Mehr als einmal appelliert der Film ans Miteinander. So, wenn Laura ihre Kuscheltiere ermutigt "Wir müssen alle zusammenhalten". Spätestens hier dürfte manch Elternteil im Kinosaal ans Pandemiegeschehen denken. Gibt es eine schönere Botschaft in diesen Tagen? "Können Sterne traurig sein?", fragt Laura ihre Eltern am Esstisch. Der wunderbare Film hat darauf eine klare Antwort: Und ob sie das können.

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(APA/Red)

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