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Laudamotion: Blümel soll Gewerkschaft unter Druck setzen

Die Geschäftsführer von Laudamotion schrieben einen offenen Brief an Finanzminister Blümel.
Die Geschäftsführer von Laudamotion schrieben einen offenen Brief an Finanzminister Blümel. ©An Airbus plane of Austrian airline Laudamotion is pictured in Duesseldorf, western Germany, on March 20, 2018. APA/dpa
Die Geschäftsführer von Laudamotion bitten Finanzminister Blümel, Druck auf die Gewerkschaft auszuüben, um ihre schlechteren Konditionen durchzusetzen. 300 Jobs stehen etwa in Wien auf dem Spiel.
Ryanair droht Laudamotion mit Schließung

Laudamotion versucht die Gewerkschaft unter Druck zu setzen, einem neuen Kollektivvertrag mit deutlich schlechteren Konditionen zuzustimmen. Nachdem am heutigen Dienstag die Wirtschaftskammer ihren Forderungen zugestimmt hat, rufen die Laudamotion-Chefs nun Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) in einem offenen Brief auf, die Gewerkschaft zur Zustimmung zu bewegen.

300 Jobs in Wien betroffen

"Wir haben wenig Hoffnung, dass die Gewerkschaft vida unseren neuen Kollektivvertrag ohne Ihre Unterstützung unterschreiben wird", heißt es in dem von Andreas Gruber und David O'Brien unterzeichneten Schreiben. Der neue KV sei aber die Basis, um den Verlust von 300 Jobs in Wien zu vermeiden. "Wir erwarten, dass vida sich weigern wird, dieses Dokument zu unterzeichnen, was der einzige Grund sein wird, warum am Ende der Woche Lauda gezwungen sein wird anzukündigen, dass die Basis in Wien am 30. Mai schließen wird". Immerhin sei Laudamotion die zweitgrößte Fluglinie in Wien.

Laudamotion wirft der Gewerkschaft auch vor, von acht Terminen für Gespräche über den neuen KV erst am letzten Freitag einen angenommen zu haben, und dann den Vorschlag der Fluglinie nicht einmal gelesen zu haben.

Basis in Wien könnte geschlossen werden

Ryanair-Chef Michael O'Leary hat von Laudamotion ein rigides Sparprogramm gefordert und gedroht, die Basis in Wien zu schließen, sollten die Forderungen nicht bis zum 20. Mai erfüllt werden. Die WKÖ hat nun die Bedingungen von Ryanair akzeptiert und unterschrieben, die Gewerkschaft hat diese hingegen kategorisch abgelehnt und dem Unternehmen sowie der Wirtschaftskammer vorgeworfen, sie seien "Totengräber von Löhnen, von denen man leben kann". Die Gewerkschaft will einen Gegenvorschlag vorlegen.

(APA/red)

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