Last Night in Soho - Kritik und Trailer zum Film

"Last Night in Soho" scheint zunächst von einer Außenseiterin zu erzählen: Eloise (Thomasin McKenzie) zieht aus ihrem gut behüteten Zuhause nach London. Nachts aber landet Eloise immer wieder im London der 1960er-Jahre und sieht die sexy Sandie (Taylor-Joy). Die ist eine Männer verführende Sirene. Doch schon bald wollen die Männer sie ausnutzen - und plötzlich findet sich auch Eloise in einem blutigen Rachethriller wieder.

Fürs Schachspiel interessieren sich normalerweise nur eine Minderheit. Dennoch wurde die Serie "Das Damengambit" jüngst zu einem weltweiten Überraschungserfolg bei Netflix. Die bis dahin noch eher unbekannte Anya Taylor-Joy spielt darin ein Schachgenie aus einem Waisenhaus und wurde mit der Rolle zum Star. Nun übernimmt die 25-Jährige die Hauptrolle im Kinofilm "Last Night in Soho" - und zeigt darin eine ganz andere, sehr verführerische Seite. Ab Donnerstag im Kino.

Last Night in Soho - Kurzinhalt zum Film

"Last Night in Soho" scheint zunächst von einer Außenseiterin zu erzählen: Eloise (Thomasin McKenzie) zieht aus ihrem gut behüteten Zuhause nach London, um dort ihr ersehntes Modestudium anzufangen. Sie wohnt zur Untermiete bei einer älteren Dame. Dann aber fängt der Albtraum an. Nachts landet Eloise immer wieder im London der 1960er Jahre und sieht die sexy Sandie (Taylor-Joy). Die ist eine Männer verführende Sirene mit blonden Haaren und Traumfigur. Doch schon bald wollen die Männer sie ausnutzen - und plötzlich findet sich auch Eloise in einem blutigen Rachethriller wieder.

Last Night in Soho - Die Kritik

Regisseur Edgar Wright, bekannt durch Filme wie "Shaun of the Dead", legt hiermit einen überraschend vielschichtigen Film vor. Denn "Last Night in Soho" begeistert nicht nur visuell durch die nostalgische Ausstattung. Das Werk entwickelt sich schnell zu einem cleveren Kommentar über das Machtverhältnis zwischen Männern und Frauen. Das inszeniert Wright durchaus blutig und mit so einigen Schockmomenten, wird so aber letztendlich auch zu einem ungewöhnlichen Plädoyer für Frauenpower.

Die neuseeländische Nachwuchsschauspielerin McKenzie macht als schüchternes Mauerblümchen durchaus eine gute Figur. Dennoch ist es vor allem Taylor-Joy, die diesen Film scheinbar mühelos trägt. Das liegt nicht nur an ihrem strahlenden Auftreten. Man nimmt ihr das Verführerische und den Vamp zwar sofort ab. Doch die 25-Jährige zeigt im Laufe der Geschichte auch andere Facetten, die mehr Verletzlichkeit und Traurigkeit ausstrahlen.

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(APA/Red)

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