Landtagswahl in Niederösterreich: SPÖ und ÖVP starten Wahlkampf-Konvoi

Auch Niederösterreichs Landeshauptfrau Mikl-Leitner startet mit der ÖVP in den Wahlkampf.
Auch Niederösterreichs Landeshauptfrau Mikl-Leitner startet mit der ÖVP in den Wahlkampf. ©APA (Sujet)
Am Sonntag, drei Wochen vor der Landtagswahl in Niederösterreich, sind SPÖ und ÖVP in den Wahlkampf gestartet. Während der Intensivwahlkampf-Konvoi der SPÖ Niederösterreich seine "Tour de Franz" startete, fuhren die neun Listenersten der Volkspartei Niederösterreich in blau-gelben Kleinbussen mit der Aufschrift "miteinander niederösterreich" in die Regionen.

Das Navi sei “auf Zugewinn programmiert”, teilte die Partei am Sonntag, drei Wochen vor der Landtagswahl, in einer Aussendung mit. Landesvorsitzender Landesrat Franz Schnabl toure bereits seit seinem Amtsantritt durchs Land. “Mehr als 150 Einsätze mit knapp 40.000 direkten Kontakten stehen in den anstehenden 21 Tagen bis zur Wahl noch auf dem Programm”, erläuterten Landesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller und Wahlkampfmanager Wolfgang Kocevar. Die Funktionäre der SPÖ seien “bis in die Haarspitzen motiviert”.

Auch der Konvoi der ÖVP NÖ startete in den Landtagswahlkampf

Die Volkspartei Niederösterreich hat am Sonntagvormittag, drei Wochen vor der Landtagswahl am 28. Jänner, ihren Konvoi vor dem Landhaus in St. Pölten gestartet. Von dort aus fuhren die neun Listenersten – an der Spitze Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner – in blau-gelben Kleinbussen mit der Aufschrift “miteinander niederösterreich” in die Regionen.

Heute falle der “Startschuss für drei intensive Wochen”, so Mikl-Leitner. Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner sagte, gemäß der Devise “Arbeiten. Wählen. Arbeiten.” werde es der “kürzeste und intensivste Wahlkampf aller Zeiten”. Er fügte hinzu: “Von unserer Seite aus wird es auch der sauberste Wahlkampf aller Zeiten”, es werde von der Volkspartei kein Dirty Campaigning geben. Man wolle den Wahlkampf “positiv gestalten”, so Mikl-Leitner.

“Die Zufriedenheit mit der Arbeit in Niederösterreich ist hoch. Das heißt aber nicht, dass auch alle zur Wahl gehen”, erklärte die Landeshauptfrau wie auch Ebner, es gelte Überzeugungsarbeit zu leisten. “Stimmung ist nicht gleich Stimme”, so der Landesgeschäftsführer.

Mikl-Leitner glaubt nicht an absolute Mehrheit für die ÖVP

Angesprochen auf das Wahlziel, sagte Mikl-Leitner: “Wenn man sich umschaut, erkennt man, dass absolute Mehrheiten nicht mehr erreichbar sind.” Die ÖVP orientiere sich an den stärksten politischen Parteien bzw. Landeshauptleuten in Österreich.

In den neun Kleinbussen mit “WIR”-Kennzeichen unterwegs sind neben Mikl-Leitner ihr Stellvertreter Stephan Pernkopf, die Landesräte Petra Bohuslav, Karl Wilfing, Barbara Schwarz sowie Ludwig Schleritzko, Klubobmann Klaus Schneeberger, der Zweite Landtagspräsident Gerhard Karner und Ebner. In den nächsten Wochen stehen laut dem Landesgeschäftsführer mehr als 370 Termine in den Gemeinden auf dem Programm, 42.000 Kilometer sollen zurückgelegt werden.

Der offizielle Wahlkampfauftakt der Volkspartei Niederösterreich erfolgt morgen, Montag, in der Messe Tulln. Unter dem Motto “Miteinander Niederösterreich” werden am Abend rund 2.500 Gäste erwartet, darunter Bundeskanzler Sebastian Kurz und Landeshauptmann a.D. Erwin Pröll. Geplant ist neben einer Rede von Mikl-Leitner u.a. eine Talkrunde mit der Landeshauptfrau und Experten zu den Hauptthemen des am Freitag präsentierten Programms (Gesundheit, Arbeitsmarkt, Mobilität und Familie): Gottfried Haber, Tatjana Oppitz, Christian Vogelauer und Wolfgang Mazal werden zu Wort kommen. Als Abschluss der Veranstaltung kündigte die ÖVP in einer Aussendung am Sonntag ein “vollkommen neues und überraschendes Finale” gemeinsam mit allen 335 Kandidaten auf Bezirks- und Landesebene an.

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(APA/Red)

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