Landstraße: Armin Berg, Tante Resi und Leberknödel

Nach einem Gastspiel in der Vorstadt treten die sangesfrohen Künstler des "Letzten Erfreulichen Operntheater (LEO)" wieder in der eigenen Bühne in Wien 3., Baumannstraße 2, Ecke Beatrixgasse, auf.

Dort zeigt die gut gelaunte Truppe am Dienstag, 1. Juli, eine humorige Produktion mit dem Titel “Die Armin-Berg-Revue”. Am Mittwoch, 2. Juli, widmet sich die LEO- Mannschaft der Glitzerwelt des Variete und präsentiert das witzige Programm “Tante Resi und die Geschwister Tsunami”. Die flotte Produktion “Die Leberknödelparade” steht am Donnerstag, 3. Juli, auf dem Spielplan und enthält Meisterwerke jüdischer Unterhaltungskunst, darunter Lieder von Hermann Leopoldi. Der Eintritt kostet 18 Euro. Schüler und Studenten entrichten nur 13 Euro. Jeweils um 20 Uhr beginnen die Vorstellungen. Weitere Informationen zu diesen drei Abenden holen Interessierte unter der Telefonnummer 712 14 27 ein.

In der schwungvollen “Armin-Berg-Revue” (Dienstag, 1. Juli) servieren Stefan Fleischhacker, Martin Thoma und Georg Wacks ihrer geneigten Zuhörerschaft eine feine Mixtur aus Couplets, geistreichen Vorträgen und sonstigen Beispielen für jüdischen Humor. Flankiert werden diese Darbietungen durch eigenwillige Tänze. Das Lied “Der Überzieher” fehlt natürlich nicht.

Schillernder Variete-Zauber bestimmt das Programm “Tante Resi und die Geschwister Tsunami” (Mittwoch, 2. Juli). Die Akteure Antonia Lersch, Stefan Fleischhacker, Georg Wacks, Christina Renghofer sowie Werner Riegler schlüpfen in vielerlei Rollen. Das Ensemble buhlt mit anrührenden Gesängen und Darstellungen um die Gunst des Publikums. Wenn die “Stärkste Frau der Welt” ihren großen Auftritt hat, will der tosende Beifall fast kein Ende nehmen. Ein wahrhaft trickreicher Mensch bezeichnet sich in aller Bescheidenheit als “Der bedeutendste Illusionist der Gegenwart”. Zu den Höhepunkten der Show gehören die Präsentationen “Der brennende Reifen von Eschnapur” und “Rotkäppchens Wanderjahre”.

Gute Schlager aus den 30er-Jahren, vornehmlich von jüdischen Komponisten, werden in der Produktion “Die Leberknödelparade” (Donnerstag, 3. Juli) vorgetragen. Im Zuge der “kunterbunten Revue” interpretieren Elena Schreiber, Stefan Fleischhacker und Martin Koziel altes Liedergut voll Witz und Klugheit. Das Trio erinnert an Persönlichkeiten wie Hermann Leopoldi, Fritz Löhner- Beda, Bela Lasky und Karl Farkas. Das Stück “Die Leberknödelparade” hat natürlich einen Fixplatz in diesem kurzweiligen Programm.

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