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Ländle-Wirtschaft erzürnt

Das drohende Tiroler Ganzjahres-Nachtfahrverbot für Lkw lässt Ländle-Wirtschaft zürnen. Es werden wirtschaftliche Schäden befürchtet.

Während es sich als immer wahrscheinlicher abzeichnet,
dass Tirol als Antwort auf den Ökopunkte-Konflikt mit der EU ein
flächendeckendes, womöglich ganzjähriges Nachtfahrverbot für Lkw ab
7,5 Tonnen verhängen könnte, mehren sich in Vorarlberg die Stimmen,
die so eine Maßnahme entschieden ablehnen.

Gerhard Amann,
verkehrspolitischer Referent in der Wirtschaftskammer: “Obwohl man
mit der Maßnahme den Brenner-Transit eindämmen möchte, werden primär
die innerösterreichischen Verkehre getroffen. Vorarlberg wäre damit
von einem seiner wichtigsten Absatzgebiete, die längst mit diesem
“Nachtsprung” leben gelernt haben, abgeschnitten, wichtige
Absatzmärkte würden völlig wegbrechen. Das darf einfach nicht der
Weisheit letzter Schluss sein.”

Bei Rauch fürchtet man, vor allem in der Hochsaison Kundenwünschen
überhaupt nicht mehr Rechnung tragen zu können, 11er Nahrungsmittel
in Frastanz sieht vor allem Frachtverteuerungen auf sich zukommen,
wenn der Spediteur seine Flotte nur noch zur Hälfte auslasten kann.
Rupp Käse fürchtet, dass sich ostösterreichische Kunden bei
“Ersatzlieferanten” bedienen könnten, wenn der Nachschub aus
Vorarlberg verkompliziert wird, und auch efef Fleischwaren Hohenems
sehen massive wirtschaftliche Schäden auf sich zukommen, zumal 75
Prozent ihrer Produktion östlich des Arlbergs platziert werden.

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