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Ländle forciert Wirtschaftspolitik

Vorarlberg steht in Fragen Berufsausbildung besser da als andere Regionen in Österreich. Nach wie vor treten 50 Prozent der Pflichtschulabgänger eine Lehre an, das sind rund 2.000 im Jahr.

Angesichts der schwachen Konjunktur forciert die Landesregierung parallel zu den Bemühungen auf Bundesebene die wirtschaftspolitischen Anstrengungen und erinnert an Förderungen und konjunkturpolitische Maßnahmen des Landes. Einen diesbezüglichen Appell richtete Wirtschafts-Landesrat Manfred Rein (V) am Mittwoch an die Betriebe.

Vorarlberg verfüge über ein Bündel wirtschaftspolitischer Maßnahmen, um der flauen Konjunkturentwicklung entgegen wirken zu können. Im laufenden Ländle-Haushalt sind 5 Mill. Euro für Förderungen vorgesehen, bei Bedarf gibt es auch mehr Geld. Es gehe darum, nicht nur einen Beitrag zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft zu leisten, sondern vor allem auch bestehende Arbeitsplätze zu sichern und die Schaffung neuer Arbeitsplätze anzukurbeln, betonte Rein vor Journalisten im Landhaus Bregenz.

Den Schwerpunkt will Vorarlberg weiterhin auf die Bereiche Aus- und Weiterbildung sowie Forschung und Entwicklung legen. Rein: „Ich glaube, das sind genau die Kernthemen, wo das Land Entscheidungen treffen und Aktivitäten setzen kann“. Vorarlberg sei von der labilen Situation auf den Weltmärkten nicht verschont geblieben. Die anhaltende Konjunkturschwäche hat sich auch auf dem Ländle-Arbeitsmarkt bemerkbar gemacht. Dabei dürfe aber nicht vergessen werden, so Rein, dass von 1998 bis 2001 „jährlich 1.500 neue Arbeitsplätze geschaffen worden sind“. Die Landesregierung versuche diese dynamische Entwicklung gerade in der Phase der Konjunkturabschwächung nachhaltig zu unterstützen.

So hätten die im Rahmen der Aktion zur Stärkung der Wirtschaftsstruktur gewährten Investitionskostenzuschüsse von 10 Prozent dazu geführt, dass von Anfang 2000 bis Mitte 2002 mehr als 700 Arbeitsplätze neu entstanden. Die Jungunternehmerförderung des Landes hat von 1998 bis 2002 rund Existenzgründer unterstützt. Im Rahmen der Förderung betrieblicher Forschungs- und Entwicklungsprojekte wurden im Jahr 2001 von Bund und Land Direktförderungen in Höhe von 5,9 Mill. Euro gewährt. Davon entfallen rund zwei Millionen auf das Land Vorarlberg.

Eine Analyse der Förderungsfälle 1999 bis 2001 zeige, dass in den geförderten Betrieben mehr als 900 neue und überwiegend höher qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen worden sind. Durch die von der Wirtschafts-Standort GmbH angesiedelten Unternehmen wurden von 1999 bis 2001 rund 160 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Wirtschafts-Standort GmbH setzt laut Geschäftsführer Helmut Steurer primär auf Innovations- und Forschungsförderung und weist auch auf europäische Geldquellen hin.

Ein weiteres wichtiges Gestaltungsinstrument sieht LR Rein in der Wohnbauförderung, für die in Vorarlberg jährlich knapp 140 Mill. Euro zur Verfügung stehen, mit denen ein Bauvolumen von 560 Mill. Euro unterstützt wird. Das bedeute 7.200 gesicherte Arbeitsplätze. Ergänzt werden die Maßnahmen durch die Betreuung von Arbeitslosen. Im Landesvoranschlag 2002 stehen dafür eine Million Euro zur Verfügung. Insgesamt können über solche Beschäftigungsprojekte rund 600 Betreuungsplätze in Vorarlberg angeboten werden.

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