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Landeshypo fasst in Steiermark Fuß

Nach ihren Niederlassungen in Wien und in Wels versucht die Landeshypothekenbank Vorarlberg nun auch in Graz Fuß zu fassen.

Am Freitag eröffnete Hypo-Vorarlberg-Vorstand Jodok Simma die neue Filiale in den ehemaligen Räumlichkeiten der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) am Joanneumring. „Wir schätzen den Großraum Graz als prosperierenden Wirtschaftsstandort ein“, so Simma, Ausschlag gebend sei auch die Nähe zu den künftigen EU-Mitgliedstaaten. Man werde keine Billigschiene fahren, meinte Simma, aber sich um jene Kunden kümmern, die von ihren bisherigen, zu „Big Players“ geworden Geldinstituten vernachlässigt fühlten.

Filialleiter in der steirischen Landeshauptstadt wird der gebürtige Grazer Peter Galler, der zuletzt als Leiter Portfoliomanagement und Wertpapierhandel tätig gewesen war. Wichtigster Schritt sei laut Galler der Aufbau eines zehn Mitarbeiter umfassenden Teams gewesen, das alle Banking-Bereiche abzudecken vermag. Mit der Kundenakquisition werde nun richtig begonnen, so Simma, obwohl natürlich jeder Mitarbeiter über seinen speziellen Kontakte verfüge. Derzeit habe man einen Gesamtkundenstand von rund 300, sagte Simma.

Geplant sei, „keine Bank-Produkte von der Stange“ anzubieten, sondern sich für jeden Kunden viel Zeit zu nehmen. „Wir wollen unsere offene Firmenkultur und das Kümmern um die Kunden von Bregenz nach Graz transferieren“, erklärte Horst Lang, der Leiter der Firmenkundenabteilung.

Man wolle natürlich in erster Linie Hausbank werden, so Hypo-Vorstand Simma, aber „wir sind auch gern die Zweitbank für jeden, der sich durch die vielen Bankenfusionen und Umstrukturierungen vernachlässigt vorkommt.“ Ein weiterer Grund für den Sprung nach Graz sei auch die Tatsache, dass man zwar in Vorarlberg auf 30 Prozent Marktanteil komme, aber ein Ausbau nur mit unverhältnismäßig hohen Mittel zu erreichen sei.

Deshalb habe man sich seit zehn Jahren auch um Filialen in anderen Bundesländern, in Liechtenstein, der Schweiz, Südtirol und Deutschland bemüht. Derzeit sind dies “23 Marktstellen mit rund 80 Mitarbeitern, gesamt habe man rund 540 Mitarbeiter. Für die Grazer Niederlassung sei der Break-even laut Businessplan in vier Jahren angepeilt. Im Rating könne man stolz auf AAA von Standard & Poor’s verweisen.

Die Hypo Vorarlberg erreichte im Geschäftsjahr 2001 eine Bilanzsumme von 6,052 Mill. Euro bei einem Betriebsergebnis von 60 Mill. Euro. In diesen Bereiche habe man zuletzt ein Wachstum von 22,4 Prozent bzw. 10,0 Prozent erzielt. An anrechenbaren Eigenmitteln verfügt die Hypo Vorarlberg über 421 Mill. Euro.

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