Lady Gaga: Von Schwulen und Lesben geehrt

Die Sängerin erregte Aufsehen mit einem heißen lesbischen Kuss in dem Video zu 'Telephone'
Die Sängerin erregte Aufsehen mit einem heißen lesbischen Kuss in dem Video zu 'Telephone' ©AP
Lady Gaga hat bei den diesjährigen Gay & Lesbian Alliance Against Defamation (GLAAD) Awards in San Francisco den Outstanding Music Artist Award gewonnen und in der Kategorie ihren Promi-Kumpel Adam Lambert geschlagen.
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Lady Gaga hat den Outstanding Music Artist Award bei den Gay & Lesbian Alliance Against Defamation (GLAAD) Awards abgeräumt.

Die schrille Sängerin, die mit einem heißen lesbischen Kuss in dem Musikvideo zu ‘Telephone’ Aufsehen erregte, wurde bei der 21. Auflage der Show am Samstagabend, 5. Juni, in San Francisco mit dem Preis für ihr musikalisches Können und ihr Engagement für die homosexuelle Szene geehrt. Gaga hat dabei ihren Freund, den US-Sänger Adam Lambert, ausgestochen und konnte auch Brandi Carlile, The Gossip und Otep in der Kategorie besiegen.

Andere Gewinner sind Lee Daniels, der schwule Regisseur von ‘Precious: Das Leben ist kostbar’. Er verriet bei der feierlichen Zeremonie, dass seine sexuelle Ausrichtung ihm seit seiner Jugend große Probleme bereitete. So gestand Daniels: “Ich komme aus einer Welt, in der ich täglich von meinem Vater geschlagen wurde, weil ich schwul war. Ich habe Schläge bekommen und ich wollte mich umbringen.”

Cybill Shepherd wurde der Golden Gate Award für ihre Darstellung der lesbischen Phyllis Kroll in der US-Serie ‘The L Word’ verliehen. Ihre beiden Töchter überreichten ihr die Trophäe.


GLAAD Award – Gewinner:

Outstanding Music Artist – Lady Gaga

Golden Gate Award – Cybill Shepherd

Davidson/Valentini Award – Lee Daniels

Outstanding Documentary – ‘Ask Not’

Outstanding Digital Journalism – ‘The Stonewall Riots: 40 Years Later’

San Francisco Local Hero Award – Robert Hanson

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