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Kurzentrum Oberlaa wird zum Giganten

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Dem Kurzentrum Oberlaa in Wien-Favoriten stehen große Veränderungen bevor: Es wird bis 2010 um 220 Millionen Euro zur Riesen-Therme.

Für den Umbau des Kurzentrums Oberlaa in Wien-Favoriten wird es nun ernst. Die Architekturwettbewerbe sind entschieden, und schon im Herbst 2007 soll der Spatenstich für das 220 Mio. Euro teure Projekt erfolgen. Die neue Therme baut das Team “4a Architekten“, das Thermenhotel stammt von „Rüdiger Lainer + Partner“. Bis Ende 2010 soll in Oberlaa eine 200.000 Quadratmeter große Wellness-Oase realisiert werden.

„In Oberlaa entsteht in den nächsten Jahren eines der modernsten und attraktivsten Thermen-, Gesundheits- und Wellnesszentren Europas“, zeigte sich Wiens Vizebürgermeister Sepp Rieder (S) am Dienstag bei der Präsentation im Rathaus euphorisch. Wien sei damit die einzige Millionenstadt Europas, die innerhalb ihrer Stadtgrenzen über ein derartiges Zentrum verfüge.

Bei dem Umbau werden die Wasserflächen der Therme auf 3.800 Quadratmeter verdoppelt und mit einem eigenen Kinderbereich ausgestattet. Im integrierten Gesundheitszentrum werden vor allem Leistungen mit Schwerpunkt Bewegungs- und Stützapparat angeboten. Die Zahl der jährlichen Besucher will man von derzeit einer Million auf 1,5 Mio., langfristig sogar auf 1,9 Mio. Besucher steigern.

Neben 130 Mio. Euro für die Therme fließen 55 Mio. Euro in das von der Kovats-Gruppe geplante Hotel. Weitere 35 Mio. Euro sind für einen Erlebnis- und Ausstellungsbereich zum Thema Bewegung und Sport vorgesehen, für den die Projektierungsphase aber erst im kommenden Jahr beginnt. Die Stadt schießt der Therme 43,5 Mio. Euro zu. Rieder erwartet sich davon 400 zusätzliche Arbeitsplätze.

Errichtung und Betrieb wird Anfang 2007 die Therme Wien-Oberlaa Errichtungs- und Betriebsgesellschaft übernehmen, deren Gesellschafter die gemeindeeigene Wien Holding und die VAMED zu je 20 Prozent sowie Investoren aus dem Banken- und Versicherungsbereich sein werden. Der Badebetrieb soll während der gesamten Bauphase aufrecht bleiben. „Das heißt, der letzte Tag des Kurzentrums Oberlaa wird der erste Tag im neuen integrierten Gesundheitszentrum sein“, so VAMED-Generaldirektor Ernst Wastler.

Planungsstadtrat Rudolf Schicker (S) attestierte den Siegerprojekten eine hohe architektonische Qualität. Die bestehenden Bauten, vor allem das Hotel, würden „den dezenten Charme der frühen siebziger Jahre“ verströmen und entsprächen – trotz Retro-Welle – nicht mehr den heutigen Anforderungen.

Kritik kam von der Rathaus-Opposition: ÖVP und Grüne orteten vertane Chancen bei der Neugestaltung.

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