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Kurzarbeit bei ÖBB geplant: Tausende Mitarbeiter betroffen

Tausende Mitarbeiter sind von der Kurzarbeit betroffen.
Tausende Mitarbeiter sind von der Kurzarbeit betroffen. ©APA/HANS KLAUS TECHT
Bei der ÖBB ist Kurzarbeit in Planung. Der Personenverkehr ist fas völlig weggebrochen und auch beim Güterverkehr kommt es zu Einbrüchen. Tausende Mitarbeiter sind betroffen.

Den ÖBB ist der Personenverkehr fast völlig weggebrochen und auch der Güterverkehr ist stark zurückgegangen. "Das bedeutet, dass wir für Teile unseres Unternehmens Kurzarbeit anmelden müssen, weil wir die Kosten nicht durch Umsatz decken können", sagte ÖBB-Chef Andreas ÖBB-Chef Andreas Matthä in einem Interview mit dem Magazin "News" (Freitagausgabe). Mehrere Tausend Mitarbeiter sind betroffen.

Passagierrückgang von fast 90 Prozent

"Beim Personenverkehr haben wir einen Passagierrückgang in Richtung 90 Prozent und auch im Güterverkehr geht es seit dieser Woche signifikant nach unten", wird Matthä zitiert. Im Verkehr mit Italien sei der Rückgang "dramatisch", da seien sicher zwei Drittel weg. Im maritimen Cargogeschäft gebe es ein Minus von 50 Prozent. Und national spüren die ÖBB die Kurzarbeit bei der Voest und die Stilllegung der Autoproduktion in ganz Europa massiv. Auch beim Postbus seien die Fahrgastzahlen stark gesunken.

Im Moment würden noch die in Frage kommenden Unternehmensbereiche analysiert, so Matthä. "Aber es ist wohl im Bus- und Cargobereich, in der Instandhaltung, in der Infrastruktur und beim Verschub ein Thema." Zur Zahl der betroffenen Mitarbeiter gibt er sich noch bedeckt - sagt aber: "Auf mehrere tausend kommt man bei einem Unternehmen unserer Größe aber schnell."

Jahr 2020 werden für ÖBB wirtschaftlich "ganz schwierig"

Die Bundesbahnen seien dennoch bemüht, "den Betrieb so gut wie möglich weiterzuführen und Österreich mit unserer Infrastruktur am Laufen halten können", sagte Matthä. Die Sicherheit der Fahrgäste sei gewährleistet. Das Jahr 2020 werde für die ÖBB wirtschaftlich jedoch "ganz schwierig".

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